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Zusammenfassung

Republic #46 - 48: Honor and Duty

Coruscant, zwei Jahre vor der Schlacht von Geonosis. Ein Senator, Jheramahd Greyshade, ist aus dem Fenster seines Appartements gefallen -- oder gestoßen worden. Jedenfalls war er schon vor dem Aufschlag tot. Palpatine beauftragt zwei Senatswachen - Sagoro Autem und Isaru Omin - sowie die beiden Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker, den neuen Senator - Simon Greyshade - zu beschützen und den Mörder zu finden.
Sagoro hat jedoch ganz andere Probleme; während der Besprechung mit Palpatine hatte ihn seine Frau angerufen: Sein Sohn Reymet würde wieder bei einem illegalen Müllgrubenrennen mitmachen. Und nicht nur das, er habe auch noch seine kleine Schwester mitgenommen! Jetzt muss Sagoro ihn finden, bevor die Polizei es tut; die hat nämlich eine Razzia geplant.
Doch zu spät, die Razzia hat begonnen. Sagoro kann dank seiner Position als Senatswache gerade so einschreiten und ‘nimmt’ Reymet und seine Schwester selbst ‘fest’; dessen Freundin Riao kümmert ihn allerdings nicht, sie wird von den Gesetzesvollstreckern ‘eingesackt’.
Schnitt in Simon Greyshades Büro. Der Senator spricht mit einem Mann namens Venco; es scheint, dass dieser Greyshade in seine jetzige Position gebracht hat und jetzt dafür seine Stimme haben möchte. Greyshade hat aber nicht vor, auf Venco zu hören, und wartet auf Angebote von der Gegenseite, was Venco dazu veranlasst, eine Drohung auszustoßen.
Wenig später, im Vorzimmer. Ein scheinbar normaler 3PO-Droide, der dem Senator etwas zu essen gebracht hat, stellt sich plötzlich als mit Waffen ausgestatteter Attentäter heraus; die beiden Jedi können die Gefahr gerade noch abwenden.
Schnitt ins Appartment der Sagoros. Der Hausherr liest seinem Sohn die Leviten. Wie konnte er nur? Sowohl auf der Seite seiner Mutter wie auch auf der seines Vater wären die männlichen Mitglieder der Familie seit langem Senatswachen gewesen. Wenn er so weiter mache, würde man ihn von der Akademie werfen. Reymet meint, er mache sich Sorgen wegen Riao, aber Sagoro ist das egal, sein Sohn solle sich lieber auf sein Training konzentrieren. Sula, Sagoros Frau, schaltet sich gerade ein und stellt die Frage in den Raum, ob die Wache vielleicht nicht das richtige für ihren Sohn ist, als es an der Tür klingelt. Und draußen steht Sagoros Bruder: Venco Autem.
Im folgenden Dialog stellt sich heraus, dass Venco eins Schmiergelder angenommen hatte und von seinem Bruder verpfiffen wurde; daraufhin schmiss man ihn aus der Garde und ließ ihn auf einen Gefängnisplaneten deportieren. Was wohl Vencos Gesundheit gar nicht bekam; angeblich hätte er sich auf dem Gefängnisplaneten eine unheilbare Krankheit geholt, die ihm nur noch kurze Zeit zu leben lässt. Sula und Reymet zeigen sich betroffen, Sagoro unbeeindruckt - er glaube das mit der Krankheit erst, wenn er Vencos Leiche gesehen hätte - und schmeißt seinen Bruder aus dem Haus. Dieser meint noch zu Reymet, er solle sich seine Fassungslosigkeit sparen; alles, was sein Vater kenne, sei die Senatsgarde, und alles, was er habe, sei seine Loyalität zu ihr, nicht zu Venco, nicht zu Reymet, nicht zu den anderen Familienmitgliedern. Und zu Sagoro sagt er, die Republik sei korrupt und läge im Sterben, genau wie Venco; vielleicht verdiene er Sagoros Loyalität nicht, aber er hoffe, dass dieser irgendwann erkennen würde, dass die Republik es auch nicht tut.
Wenig später, in des Senators Wohnung. Anakin hat bei dem zerstörten Droiden einen Empfänger gefunden. Sagoro und Isaru wollen feststellen, wer Empfänger diesen Typs herstellt und welche verdächtigen Personen in der letzten Zeit welche gekauft hätten. Da kommt Greyshade ins Zimmer und verkündet seine Absicht, jetzt gleich auf einen Empfang zu gehen, was Anakin und Obi-Wan leider nicht verhindern können.
Währenddessen versucht Reymet erfolglos, Riao aus dem Gefängnis zu bekommen oder wenigstens mit ihr zu sprechen; der Polizist lässt einfach nicht mit sich reden. In dem Moment, in dem die Angelegenheit zu mehr als einer lautstarken Auseinandersetzung zu eskalieren droht, kommt Venco des Weges und besticht den Aufseher kurzerhand, um Riao freizulassen; man müsse einfach wissen, wie das System funktioniert, und es für einen funktionieren lassen, etwas, das Reymets Vater sich weigern würde, zu akzeptieren. Dann erzählt Venco seinem Neffen, er müsse dringend mit einem bestimmten Senator reden, komme aber nicht an ihn ran, woraufhin Reymet ihm die Zugangscodes seines Vaters anbietet, damit Venco über die Gardistenräume zum Senator gelangen kann.
Sagoro und sein Kollege haben inzwischen den Hersteller des Geräts gefunden und die Liste der letzten Käufer mit der Namen auf den Listen der coruscantgebundenen Schiffe vergleichen. Eine Übereinstimmung: Prinzessin Tsian. Das Problem: Sie ist Diplomatin, und der Rang der beiden Gardisten ist zu niedrig, um ihren Terminkalender abzurufen. Nach einigem Hin und Her und dem Einfordern eines Gefallens finden sie dann doch heraus, wo Tsian sich gerade aufhält: auf dem Empfang zu Ehren Simon Greyshades!
Und tatsächlich: Sowohl sie als auch der Senator befinden sich auf einem Balkon. Greyshade macht gerade erste Annäherungsversuche, als ihn plötzlich etwas schneidet. Und dann nochmal. Und nochmal. Es sieht so aus, als hätte die Prinzessin einen ganzen Schwarm kleiner, aber rasiermesserscharfer Insekten-Droiden auf den Senator losgelassen, die sie mit einem in ihren Kopf eingepflanzten Transmitter steuert. Die Jedi und Sagoro können gerade rechtzeitig eintreffen, um sie zu betäuben und so die gefährlichen Droiden zu deaktivieren.
Die Gefahr ist jedoch noch nicht vorüber. Da die Prinzessin gefangen genommen worden ist, erklärt die Attentätergilde den Auftrag, Greyshade zu töten, für offen. Eine Gelegenheit, die der Dug Keluda nur zu gern wahrnimmt. Auch er schlägt jedoch fehl, und Obi-Wan kann aus ihm den Namen des Auftraggebers herauspressen: Venco Autem.
Dessen Bruder verhört gerade die Prinzessin, bekommt aber nicht wirklich wünschenswerte Ergebnisse. Als die beiden Jedi dazu kommen und von ihrem Verdacht bezüglich Venco Autem erzählen, wird Sagoro temporär suspendiert.
Venco hat unterdessen via ihrem Interface Kontakt mit Tsian aufgenommen. Venco will ihr helfen, zu entkommen, wenn sie für ihn eine Ablenkung vorbereiten kann. Kaum hat er die Verbindung gelöst, als Reymet ins Zimmer kommt; er will Venco dafür danken, dass er Riao befreit hat, und dafür, dass er den beiden Tickets auf Riaos Heimat verschafft hat. Doch Venco winkt ab; Reymet habe ihm schon genug dadurch geholfen, dass er ihm die Zugangscodes seines Vaters verraten hat.
Wenig später, Greyshade ist bereits im Senatsgebäude, bekommt Tsian das Kommando. Einige Droiden kommen hereingerollt und befreien die Prinzessin. Vencos Ablenkung ist ein voller Erfolg, sie zieht sämtliche Wachen und auch die beiden Jedi zur Prinzessin. Senator Greyshade ist allein in der Rotunde auf seiner Plattform... allein mit einer Senatswache, die sich als Venco Autem herausstellt! Bevor Venco den Senator erschießen kann, kommt Sagoro, der inzwischen erfahren hat, was sein Bruder vorhatte, hinzu; er will Venco jedoch nicht erschießen, da dieser ihn und Reymet von jeder Schuld befreien kann. Sagoro weiß ihn darauf ihn, dass er nicht entkommen könne, und Venco erwidert, das wolle er gar nicht. Er liege wirklich im Sterben, doch bevor er ins Gras beiße, wolle er einen Unterschied machen. Die Republik, der Sagoro so blind diene, sei korrupt; wolle Sagoro wirklich seinen eigenen Bruder töten, um diese Republik, um Leute wie Greyshade, die ihre Stimme an den höchsten Bieter verkauften, zu verteidigen? Nein, antwortet sein Bruder. Es seien die Prinzipien der Republik, die Sagoro schütze und verteidige, die Institution zwischen ihren Bürgern und dem Chaos. Individuuen würden kommen und gehen, doch die Prinzipien würden bleiben. Und für diese Prinzipien würde Sagoro sterben -- oder töten. Und damit erschießt Sagoro Autem Venco Autem.
Später, an einem von Coruscants unzähligen Raumhäfen. Isaru und Sagoro stehen in der Menge. Isaru fragt seinen Kollegen, auf was er warte; Reymet betrete das Schiff bereits. Er antwortet, er warte darauf, dass Reymet das Schiff betritt. Isaru meint, er könne ihn nicht gehen lassen; Wachen wären gestorben bei der erneuten Gefangennahme der Prinzessin, und Reymet sei mitschuldig und müsse sich dafür verantworten. Sagoro erzählt ihm, er habe ein Holo von seiner Frau erhalten, dass sie ihn verlassen und ihre Tochter mitnehmen würde, und dass er seinen Sohn ihn Ruhe lassen solle. Daraufhin bietet Isaru ihm verständnisvoll an, Reymet alleine festzunehmen, doch da richtet Sagoro einen Blaster auf ihn; er hätte der Republik an diesem Tag bereits ein Mitglied seiner Familie gegeben, das wäre genug, und er sei sich nicht sicher, ob die Republik dies wert sei. Isaru meint nur, jemand müsse sich für das, was geschehen war, verantworten, und wenn nicht Reymet, dann Sagoro. Dieser erwidert nur, Isaru müsse tun, was er für richtig hielte; Sagoro hätte das bereits getan.
In diesem Moment steigt das Schiff in die Höhe, und Sagoro sagt, an seinen Sohn gerichtet, der ihn längst nicht mehr hören kann: “Lauf, Junge. So weit du kannst. Das einzige Geschenk, das ich dir noch geben kann. Bereise die Sterne. Sei frei.”

 

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