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Zusammenfassung

Jedi #1: Mace Windu

Der Planet Lianna. Eine Schlacht ist geschlagen worden zwischen den Klonsoldaten der Republik und der Droidenarmee der Separatisten. Eine von vielen. Diesmal ist ein Jedi gestorben, der Duro Cei Vookto. Eine Gruppe anwesender Jedi - unter ihnen Yoda, Mace Windu, Quinlan Vos, Ki-Adi-Mundi und Tholme - hält die ‘Begräbnis’zeremonie ab, und Mace eine nachdenklich stimmende Rede.
Nach der Verbrennung des Jedi-Meisters gehen Quinlan, Tholme, Yoda und Mace noch eine Weile spazieren; einige Jedi haben es abgelehnt, als Generäle zu dienen, und Tholme und Quinlan waren beauftragt worden, so viel über sie und ihre Beweggründe herauszufinden, wie möglich. Quinlan hat, so berichtet er, Kontakt aufgenommen zu vier Führungspersönlichkeiten der ‘Dissidenten-Bewegung’ - Jeisel, K’kruhk, Rhad Tarn, Mira - und einem ganz prominenten Abweichler: Sora Bulq, ein Meister im Umgang mit dem Lichtschwert, Lehrer am Tempel. Mace Windu hatte mit ihm Vaapad entwickelt, einen speziellen, gefährlichen Lichtschwert-Kampfstil, und Quinlan Vos war von ihm neu ausgebildet worden im Umgang mit der Jedi-Waffe, nachdem er sein Gedächtnis verloren hatte. Auch war Bulq auf Geonosis gewesen, entsprechend überrascht ist Mace über diese Neuigkeit.
Nachdem Quinlan seine Verbindung zu Bulq erwähnt hat, stellt Mace die Frage in den Raum, ob zusammen mit seinen Erinnerungen auch seine Fähigkeiten zurückgekommen seien, wenn man bedenkt, dass Quin in der letzten Zeit kein Lichtschwert, sondern nur einen Blaster getragen hatte. Quinlan erwidert, dass er tatsächlich seit Monaten kein Laserschwert mehr in der Hand hatte, und schlägt ein Übungsduell im Morgengrauen vor. Sich unterhalten könne man ja auch währenddessen. Mace nimmt an.
Es stellt sich heraus, dass nicht alle Abweichler einer Meinung sind, dass sie jedoch durch die Anwesenheit Sora Bulqs vereint worden sind. Tholme fürchtet, dass es genug sind, ein Schisma im Jedi-Orden zu erzeugen. Die vier bereits genannten Anführer haben sich bereit erklärt, sich auf einem Sora Bulq gehörenden Anwesen mit einem Vertreter der Jedi zu treffen; tatsächlich haben sie spezifisch nach Mace Windu selbst verlangt.
Das Duell ist während der Unterhaltung fortgeführt worden, und gerade hat Mace Quinlan gewarnt, sich nicht zurückzuhalten. Als dieser seinen Rat scheinbar befolgt, wirft Mace ihn urplötzlich mit der Macht zu Boden und beendet das Duell. Auf die Frage, was er denn falsch gemacht habe, erwidert Mace, diese Bewegung sei ein Vaapad-Manöver gewesen. Vaapad sei ein sehr aggressiver Stil, der den Nutzer nahe an die Dunkle Seite bringe, und gerade Quinlan mit seinen Erfahrungen sollte besser keinen Gebrauch davon machen. Die Frage, wer ihm diese Bewegung beigebracht habe, beantwortet Quin mit “Meister Bulq”; von Vaapad habe dieser jedoch nichts erwähnt.
Mace beauftragt Quinlan, den Dissidenten zu sagen, dass er ihren Bedingungen zustimme und sich in Kürze mit ihnen treffen wolle. Während Tholme und Quinlan sich aufmachen, diesen Auftrag auszuführen, gehen Yoda und Mace noch etwas spazieren. Mace findet es schwer, sich vorzustellen, dass Sora Bulq den Orden verlassen könnte. Yoda meint darauf, Mace hätte es auch nicht glauben wollen, dass Dooku sich der Dunklen Seite zugewandt habe. Mace sei sich immer so sicher gewesen, doch diese Stärke sei in Zeiten wie diesen seine Schwäche geworden. Windu fragt Yoda um Rat, und der ältere Meister empfiehlt, die Dinge wie ein Kind zu sehen; Kinder sähen, was etwas wirklich ist, und was es sein könnte, nicht, was sie erwarten, dass es ist.
Schnitt. Der Steg vor Dookus Trutzburg. Assajj Ventress wird von Dookus riesigem ‘Wachhund’ angegriffen und erledigt das Vieh scheinbar mit Leichtigkeit. Daraufhin heißt Dooku sie willkommen, und gibt ihr einen neuen Auftrag: Sie soll das Treffen zwischen Mace Windu - ein, so behauptet er, Hauptverantwortlicher bei den Ereignissen, die zum Tod von Ventress’ Meister Ky Narec führten - und den “neu erwachten” Jedi sabotieren.
Zwei Tage später, auf einem Mond des Planeten Sriluur, Sora Bulqs Heimat. Mace Windu ist angekommen und fragt Bulq, warum er nicht zuerst mit ihm gesprochen habe. Dieser antwortet, sein Herz sei zu schwer gewesen. Die meisten Jedi, die auf Geonosis gestorben seien, hätte er gekannt, und er sei sich nicht sicher, ob die Republik es wert sei, für sie zu sterben. Bis er sich vollständig sicher sei, habe er sich zurückziehen wollen. Bulq entschuldigt sich daraufhin und möchte die anderen Jedi suchen.
Mace wandert ein wenig auf dem Gelände herum und stößt dabei bald auf einen der Führer der Dissidenten, K’kruhk, den man im Tempel für tot gehalten hatte. Dieser erklärt seine Entscheidung: Auf Teyr hätte er das Kommando über einige Klon-Bataillone gehabt. Doch die Schlacht sei nicht gut verlaufen. Er hätte den Rückzug befohlen, doch ein naher Klonsoldat hätte gemeint, sie könnten das Einsatzziel noch erreichen. K’kruhk hätte gemeint, das würde zu viele Klone das Leben kosten, worauf dieser geantwortet hätte: “Mit Verlaub, Sir -- das ist es, wofür wir geschaffen wurden. Zu kämpfen, zu gehorchen, und, wenn es sein muss, zu sterben.” K’kruhk sei beigebracht worden, als Jedi müsse man das Leben schützen und bewahren, doch er habe diese Menschen, lebende, intelligente Wesen, in den Tod geführt, das Gegenteil von dem, was Jedi tun sollten. Mace antwortet darauf, dass Jedi in der Vergangenheit in Zeiten des Konflikts immer die Führung übernommen hätten; sie würden tun, was nötig sei, und dieser Krieg sei eine traurige Notwendigkeit.
Da stößt Jeisel zu ihnen und fragt, wie viele Tode noch nötig sein würden, um diesen Krieg zu beenden. Jeisel meint, die Republik sei korrupt, und sie wisse nicht, wie man einer korrupten Regierung dienen könne, ohne selbst korrumpiert zu werden. Mace erklärt, die Jedi würden den Prinzipien dienen, auf denen die Republik aufgebaut ist, und diese Prinzipien blieben gültig. Jeisel weiß nicht, ob das noch möglich ist. Selbst, wenn die Republik sich ändern würde, wie könne man sicher sein, dass Dinge nicht noch schlimmer würden?
Sie wird unterbrochen, als Sora Bulq, mit den übrigen beiden Jedi im ‘Schlepptau’, den Hügel herauf kommt, und auch diese erklären ihre Beweggründe: Mira, und die, die sie repräsentiert, betrachten den Krieg als Fehlschlag, zuzuhören. In der Konföderation gebe es Leute, deren Beschwerden ehrlich und zuhörenswert seien. Mira meint, das Kämpfen müsse aufhören, und man müsse wieder mit diplomatischen Methoden arbeiten.
Rhad Tarn hingegen schlägt einen recht aggressiven Ton an und stellt klipp und klar dar, wieso die Jedi sich auf der falschen Seite befinden würden: Die Republik sei korrupt, die einfachen Leute würden leiden, während die Senatoren sich die Bäuche voll stopften. Die Jedi, so Rhad, würden von der Verbindung zu Senat und Republik befleckt.
Auf die Frage, was er denn denken würde, antwortet Sora Bulq, dass er fürchte, dass der Jedi-Rat nur sehen würde, was er sehen wolle, und handle, wie er immer gehandelt hätte. Er fühle sich außerstande, die Republik zu unterstützen; abgesehen davon wisse er noch nicht, was er tun werde. Doch es sei schon spät, und es wäre wohl am Besten, wenn man die ‘Verhandlungen’ morgen fortführen werde.
Nicht lange darauf, Bulq macht angeblich einen Nachtspaziergang, um seinen Kopf klarzubekommen, taucht Assajj Ventress auf. Sie sagt, sie bringe Grüße von Graf Dooku, und duelliert sich mit Bulq.
Mira, die meditiert hatte, spürt etwas, und will nachsehen, ob auch alles in Ordnung ist. Als sie den Kampf sieht, ruft sie nach den Anderen und stürzt sich auf Ventress, die jedoch kurzen Prozess mit ihr macht. K’kruhk, Jeisel und Rhad kommen schnell hinzu, doch selbst zusammen haben sie keine Chance. Bevor es jedoch weitere Opfer geben kann, erscheint Mace auf der Bildfläche, und plötzlich unterbricht Ventress den Kampf. Mace fragt, wer und was sie sei, und sie antwortet kühl: “Ich bin Euer bescheidener Diener, Mace Windu. Ich hoffe, Ihr seid erfreut.” Dann flüchtet sie in die Nacht.
Der Jedi-Meister will ihr nach, wird allerdings von K’kruhk aufgehalten. Dieser würde gern wissen, was es damit auf sich hat, was die Attentäterin gerade gesagt hat. Für Rhad ist die Sache klar: Windu habe Ventress beauftragt, sie alle zu töten; und bei Mira habe es ja geklappt. Dieser wehrt sich gegen den Vorwurf und befiehlt den anderen Jedi, Bulqs Wunden zu versorgen; er selbst werde sich um den Attentäter kümmern.
Rhad meint, er würde lügen, und folgt ihm. K’kruhk sagt, es wäre nicht die Art des Mace Windu, den er kannte, die Dissidenten einfach töten zu lassen; Jeisel stellt die rhetorische Frage in den Raum, ob irgendeiner von ihnen Meister Windu wirklich kennen würde. Die beiden wollen bei Sora Bulq bleiben, doch dieser winkt ab; die Verletzung sei weder ernst noch wichtig. Sie sollen Rhad folgen, was sie dann auch tun.
Mace Windu hat unterdessen Ventress’ Schiff gefunden. Ein unheimlicher Verdacht steigt in ihm auf...
Schnitt. Die Besitzerin des Raumschiffes ist inzwischen mit Rhad aneinander geraten. Die beiden kämpfen; sie, ihm klar überlegen, lacht ihn aus, verführt ihn, lockt ihn auf die Dunkle Seite. Er sei ein schwacher Sklave der Republik und würde alles tun, was seine ‘Freunde’ ihm befiehlen. Auch K’kruhks und Jeisels Ankunft kann nicht mehr verhindern, dass Rhad seinem Zorn nachgibt.
Schnitt. Mace Windu ist wieder zu Bulq gegangen, der Mira zu betrauern scheint. Mace meint, er hätte die Person gefunden, mit der die Attentäterin zusammen gearbeitet hätte: Sora Bulq. Niemand könne auf seinem Anwesen ein Schiff landen, ohne dass er es wisse. Bei seiner Ankunft habe Mace in Sora nur gesehen, was er erwartet hätte zu sehen, einen Freund und Bruder. Jetzt habe er sich gezwungen, ihn mit den Augen eines Kindes zu betrachten. Der Jedi-Meister fragt seinen früheren Lehrer frei heraus: “Sag mir, Sora... Wann bist du zur Dunklen Seite übergelaufen?”
Der Weequay antwortet, er sei lange davon fasziniert gewesen, auch und gerade durch seine und Maces Arbeit an Vaapad. Was er über Geonosis gesagt habe, sei wahr gewesen -- mit der Ausnahme, dass Graf Dooku danach an ihn heran getreten sei. Dooku hätte ihm gezeigt, dass, wenn es eine Änderung der Verhältnisse in der Republik geben solle, die Jedi diese Änderung herbeiführen müssten. Daraufhin hätte Bulq einen Plan gefasst; Mace und die Führer sollten zu ihm gelockt, ein oder zwei Jedi getötet und Mace dafür verantwortlich gemacht werden. Das Ergebnis wäre ein wahres Schisma gewesen.
Jetzt, so Bulq, denke er, es wäre am Besten, wenn alle außer ihm sterben würden; dann würde nur er übrig bleiben, zu berichten, und man würde ihm glauben. Mace erwidert nur, dass es einen Fehler in Bulqs Plan gebe... er sei nicht tot. Das ließe sich ja ändern, meint der Weequay, und greift an.
Schnitt zu den vier anderen Machtnutzern auf dem Mond. Jetzt heißt es zwei gegen zwei; Jeisel kämpft gegen den wild gewordenen Rhad, K’kruhk gegen Ventress. Für einen Moment schaut es aus, als würde Rhad Jeisel liquidieren können, doch sie zieht ihr vorher verlorenes Lichtschwert mit der Macht zu sich heran und schlitzt Rhad den Bauch auf. Für den Whipiden geht es nicht so glimpflich ab, er wird bei seinem Duell mehr oder minder schwer verletzt.
Schnitt. Sora spürt, wie die jungen Jedi fallen. Er meint, egal, wer von den beiden Duellanten jetzt obsiegen würde, er hätte gewonnen. Mace stimmt ihm zu -- und stößt ihn gegen die Felswand. “Der wichtige Kampf ist nicht hier.”
Zurück bei Assajj Ventress. Diese ist gerade dabei, K’kruhk den Todesstoß zu versetzen, als Mace dazu kommt, und sie davon abhält. Überraschenderweise fügt Ventress ihre beiden Lichtschwerter zu einem zusammen und kämpft mit zwei Klingen gegen Windu. Dieser muss ihr zähneknirschend Talent zugestehen, warnt sie jedoch, sie sei ihm dennoch nicht überlegen. Er würde es vorziehen, sie am Leben zu lassen, doch wenn sie ihm keine Wahl ließe, würde der Jedi sie töten. Sie scheint keinen Zweifel daran zu haben, und flüchtet.
K’kruhk und Jeisel wollen ihr nach, um zu verhindern, dass sie Bulq etwas antut, doch Mace erzählt ihnen die Wahrheit. Von der sie auch schnell überzeugt sind, denn Bulqs angebliche Gartenbau- und Restaurierungsdroiden richten plötzlich Waffen auf sie. Die Jedi können jedoch entkommen.
Schnitt in Maces Schiff, Hyperraum. Mace möchte, dass die Beiden zu denen gehen, die sie repräsentieren - und die Rhad und Mira repräsentiert hatten - und ihnen die Wahrheit über Bulq erzählen. Was sie danach tun, überlässt er ihnen; es könne kein Schisma geben, wenn sie alle eins wären in der Macht. “Wir alle sind Jedi.”

 

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