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Zusammenfassung

Empire #13: What Sin Loyalty?

Auf dem Planeten Ralltiir versucht das Imperium mit aller Macht, den Aufstand der dortigen Rebellen niederzudrücken. Der momentane Befehlshaber der imperialen Besatzung ist Commander Akobi; nobel, stark, loyal, wie ihm ein guter Bekannter beschreibt. Dieser Bekannte ist TK-622, ein Sturmtruppler und Klon von Jango Fett, der Akobi zwei Jahre zuvor das Leben gerettet hatte, was dazu führte, dass die beiden sich freundschaftlich so nahe kamen wie unter den Umständen möglich; der Klon ist so etwas wie ein persönlicher Bodyguard des Commanders, immer in seiner Nähe, und genießt dadurch einige Privilegien, die andere Klone nicht haben.
TK-622 ist gerade von einem Einsatz ins Hauptquartier zurückgekehrt; eine Rebellenzelle hatte die Stadt infiltrieren wollen und war dabei mit TK-622s Einheit zusammengestoßen. Seine Vorstellung vom Imperium ist einfach gestrickt; es ist die Kraft, die in der Galaxis Ordnung schafft, die vielen einzelnen Systeme zusammenhält und sie vor Organisationen wie der Schwarzen Sonne und allen anderen, die Unruhe stiften, beschützt -- einschließlich der Rebellion. Ohne das Imperium, meint TK-622, würde die Galaxis im Chaos versinken. Deshalb findet er es so erstaunlich, auf Ralltiir so viel Widerstand vorzufinden. Er und die anderen Truppen sind geschickt worden, die Kontrolle der Allianz abzuschütteln und die Bürger zu befreien, aber diese danken es ihnen, indem sie mit Gewehren auf sie zielen und Bomben unter ihren Betten verstecken. Als er Akobi darauf anspricht, meint dieser, dass nicht jeder glauben würde, dass das Imperium den Bewohnern von Ralltiir helfen wolle; stattdessen sei es für manche eine Besatzungsmacht. Aber TK-622 solle sich keine Sorgen machen; die gesamte Division werde ohnehin am nächsten Tag auf die neue Kampfstation, den Todesstern, versetzt.
In diesem Moment hört der Klon ein seltsames Piepen, schließt den richtigen Schluss, reißt Akobi zu Boden -- und rettet ihm damit erneut das Leben, als plötzlich ein Generator, dessen Instandsetzung von Akobi überwacht worden war (noch kurz vorher hatte er gemeint: “Wir haben diesen Leuten versprochen, dass sie am Ende des Tages wieder Strom haben werden, und daran halten wir uns. Wir können kein Vertrauen von ihnen fordern, wenn wir ihnen keinen Grund geben, uns zu trauen.”), in die Luft fliegt. TK-622 vermutet sofort, dass die Rebellen dahinter stecken, aber Akobi will das nicht glauben; er hält es für einen Unfall.
An Bord einer Sternzerstörers, der gerade dabei ist, am Todesstern anzudocken und seine menschliche Fracht abzuliefern, unterhält TK-622 sich mit einem anderen Sturmtruppler: TK-622 sei sich nicht sicher, ob der Planet noch gerettet werden könne. Die Rebellen wollten die Herrschaft in der Galaxis übernehmen und würden alles zerstören, was ihnen im Weg stehe. Selbst vor Selbstmordattentaten auf nichtmilitärische Einrichtungen und Zivilisten würden sie nicht mehr zurückschrecken. Der Klon unterbricht sich, als ihm - immer auf der Hut, ob es die Situation verlangt oder nicht, weil er so geschaffen wurde - ein Protokolldroide auffällt, der da nicht sein sollte. Tatsächlich greift der Droide nach einer Waffe und schießt damit auf Akobi. TK-622 kann ihn noch rechtzeitig warnen und den Attentäter niederschießen, aber für zwei andere Offiziere ist es trotzdem schon zu spät.
Der Klon lässt die Überreste des Droiden von einem Techniker auslesen, der ihm sagt, dass es höchst unwahrscheinlich sei, dass jemand dem Droiden den Befehl gegeben habe, Akobi zu töten; diese Sorte Droiden sei zu schwierig zu programmieren, zu blöd, um außerhalb ihrer normalen Missionsparameter zu denken. In etwa so wie Klone, meint der Techniker. Diese Droiden hätten schon immer Probleme bereitet und zu Kurzschlüssen geneigt, das sei wohl der Grund für den ‘Amoklauf’ dieses Exemplars.
Trotzdem lässt der Verdacht TK-622 nicht los. Auch Akobi, dem er davon berichtet, hält ihn für zu weit hergeholt. Er glaubt nicht, dass es Rebellen irgendwie schaffen könnten, auf den Todesstern zu gelangen; die Sicherheitsvorkehrungen seien zu straff.
Wie falsch er liegt, bekommt er bald zu spüren, als er auf dem Weg zu einer Zeremonie, in der ihm eine Medaille - die er nicht will - für seine Verdienste bei Ettam, einer Stadt auf Ralltiir, verliehen werden soll, von einem Sondendroiden angegriffen wird. Auch TK-622 hat gegen ihn keine Chance, und nur die Ankunft eines Bataillons Sturmtruppen, die den Droiden zerstören können, verhindern, dass auch der Klon schwer verletzt wird.
Akobi wird die Nacht nicht überstehen. TK-622 ist sich jetzt absolut sicher, dass es einen Saboteur an Bord gibt. Als Klon wäre es seine Pflicht, sich bei seinem nächsten Vorgesetzten zu melden und sich anderswo einteilen zu lassen. Als Vertrauter - Freund gar - Commander Akobis widersetzt er sich seiner Indoktrinierung und versucht, den Saboteur zu finden. Aber seine Ermittlungen führen zu nichts, und schließlich findet er sich am Sterbebett Akobis wieder.
Dieser möchte sich etwas von der Seele reden, und TK-622 ist nur zu bereit, zuzuhören. Akobi fragt sich, ob das, was das Imperium tut, wirklich das beste für die Galaxis ist. Er fragt sich auch, ob die Allianz vielleicht Recht haben könnte. Der Klon sagt, dass er diese Möglichkeit nicht akzeptieren kann, und Akobi stimmt ihm da zu; natürlich könne er das nicht, seine Konditionierung verbiete das. Aber damals, in Ettam, das sei kein Munitionslager der Rebellen gewesen, das er zerstört hatte, sondern ein ziviles Krankenhaus. Die Rebellen hätten die Kommunikation gestört, und obwohl Akobi es besser hätte wissen sollen, habe er trotzdem einen Angriff gewagt. Und dabei eben das falsche Ziel getroffen. Um die politischen Folgen zu vermeiden, hätten seine Vorgesetzten die Wahrheit unter den Teppich gekehrt und Akobi zum Held erklärt. TK-622 erwidert, dass die Rebellen die Schuld zu tragen hätten, da sie diejenigen waren, die Akobi zum Krankenhaus geführt hätten, doch der Commander wehrt ab; seine eigene Gewissheit sei es gewesen, die unschuldigen Menschen das Leben gekostet habe. Akobi weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat, und seine letzten Worte sind an den Klon gerichtet: “Du bist ein guter Soldat, 622. Ich bin stolz auf dich. Aber ich wünschte, dass du hinter das blicken könntest, was dein Training dich gelehrt hat. Das Imperium ist nicht immer ein glänzendes Beispiel für Ordnung. Die Allianz ist nicht zur Gänze böse. Alles ist ein dreckiger, verwirrender Schmutzhaufen...” Damit stirbt Akobi, und TK-622 verliert seinen einzigen Freund.
Der Klon muss nachdenken. Er sieht sich noch einmal den ausgebrannten Kopf des zum Attentäter umfunktionierten Protokolldroiden an. Um ihn herum heulen die Sirenen, die alle verfügbaren Männer zu den Kampfstationen beordern. Aber zum ersten Mal in seinem Leben verweigert TK-622 einen direkten Befehl. Akobis Worte spuken in seinem Kopf. Er glaubt an das Imperium, mit jeder Faser seines Wesens. Er kämpft für es. Er stirbt für es. “Aber ist das echte Loyalität?”, fragt er sich. “Ist das mein freier Wille? Oder ist das so wegen meiner Natur, weil ich nicht in der Lage bin, etwas anderes zu empfinden?”
In diesem Moment wird er mit dem Saboteur konfrontiert, den er die ganze Zeit gesucht hat. Es ist der Techniker, der den Droiden untersucht hatte, er hat eine Waffe auf TK-622 gerichtet, und er sagt: “Zum Glück bist du nur ein Klon. Sonst hättest du’s schon vor langer Zeit herausgefunden.” Er kann nicht verstehen, warum der Klon so viel für Akobi empfunden hat; der sei ein Monster gewesen und habe es verdient, für das, was er in Ettam getan hatte, zu sterben. Der Saboteur will auch TK-622 eliminieren, doch dazu kommt es nicht. Der Angriff der Rebellen auf die Kampfstation wird auch dem Saboteur zum Verhängnis; er wird von herunterstürzendem Gerät begraben.
Auch für TK-622 ist es natürlich schon zu spät. Er sieht - live, aus einem Fenster - den Anflug des letzten im Graben verbliebenen X-Flüglers, und weiß, dass er gelingen wird. Er hat versagt. Obwohl er sein bestes gegeben hatte, verbreitet sich der Virus der Rebellion weiter, infiziert und vernichtet das Imperium von innen also auch von außen. Und in seinem Augenblick des Zweifels erleidet es eine Niederlage. “Der Einfluss der Rebellen ist stärker, als ich es je für möglich gehalten hätte. Sie haben die Schale des Imperiums durchbrochen und seinen Geist verseucht. Ich sehe meinem Ende ohne Angst oder Zögern entgegen. Ich bin Soldat. Aber die anderen an Bord der Station wissen nicht, was kommen wird. Sie haben keine Gelegenheit, sich vorzubereiten. Lass die Allianz diesen Sieg haben. Letztendlich wird er nur die Wahrheit enthüllen -- die Rebellen als die Terroristen erscheinen lassen, die sie wirklich sind. Unser Opfer wird nicht umsonst sein. Man wird sich an diesen Tag erinnern.”

 

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