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Zusammenfassung

Empire #8-9/12/15: Darklighter

Tatooine, ein sandiger, trostloser Planet, auf dem menschliches Leben beinahe nicht möglich ist. Und doch die Heimat zweier junger Männer: Biggs Darklighter und Luke Skywalker. Biggs, der ältere, werkelt an seinem T-16-Skyhopper, wo er von Skywalker enthusiastisch unterstützt wird. Biggs will noch einen Probeflug machen, während Luke sich bereits mit seinem Landgleiter auf den Weg nach Hause macht. Auf halber Strecke kommen ihm allerdings Zweifel, ein Teil richtig angebracht zu haben, und er flieht zurück, auf der Suche nach seinem Freund. Und tatsächlich, der Lufthüpfer scheint einen milden Absturz erlitten zu haben. Biggs ist wohlauf, muss sich jedoch des Angriffs einer Wompratte erwehren, die Luke schnell erschießt. Seine Schuld war es jedoch nicht, dass der Skyhopper eine Fehlfunktion erlitten hatte; ein anderes Teil war defekt.
Da es schon dunkel wird, lädt Luke Biggs ein, die Nacht bei den Lars zu verbringen, und dieser willigt ein. Vorher warnt der Jüngere ihn noch, mit seinem Onkel nicht über die Akademie zu reden, die er bald besuchen wird. Biggs ist da auch vorsichtig, doch als die vier bei Tisch sitzen, fragt Tante Beru Lukes Freund, ob er nicht aufgeregt sei, angesichts seiner baldigen Ausbildung an der Flugakademie. Owen wolle ja, dass Luke sein Erbe antrete, doch sie erwarte, dass der Junge Biggs bald folgen würde. Da bricht Owen in einen Wutanfall aus; wofür er so hart gearbeitet habe, fragt er, wenn ohnehin die Sandleute die Farm übernehmen würden, wenn er alt geworden sein würde. Eine unbehagliche Stille folgt, bis Luke um Erlaubnis bittet, sich erheben zu dürfen.
Er flüchtet sich auf das Dach der Farm, wohin Biggs ihm folgt, und betrachtet die Sterne. Mehr zu sich selbst als zu Biggs sagt er, dass er seinen Onkel gut verstehe. Die Farm sei alles, was er habe. Doch er fragt sich, warum Owens Traum denn unbedingt auch seiner sein muss. Biggs spricht ihm Mut zu; jeder habe das Anrecht auf seine eigenen Träume. Er erzählt Luke, dass Biggs’ Vater auch nicht allzu begeistert von der Idee seines Sohnes gewesen war; er denke, das Imperium sei das schlimmste, das der Galaxis je passiert ist, und Biggs würde sich den Bösen anschließen. Auf Lukes Frage, ob er das tue, antwortet sein Freund nur, er wisse es nicht; das alles sei noch so weit weg. Außerdem kontrolliere der Kaiser nunmal die Akademien, und wenn nicht dort, wo sonst könnte Biggs Pilot werden? Luke spricht die Rebellen-Allianz an, doch Biggs meint nur lächelnd, wenn Luke mal einem von der Allianz begegnen sollte, solle er es ihn wissen lassen.
Es dauert nicht lange, und Biggs verlässt Tatooine in Richtung Akademie. Vorher verkauft er Luke noch seinen Skyhopper und rät ihm, seine Fähigkeiten aufzupolieren, um sich bald ebenfalls qualifizieren zu können. Dann sehen sie sich für lange Zeit nicht wieder. Biggs macht die harte Ausbildung zum imperialen TIE-Pilot mit, Luke lebt weiter sein für ihn - mit Ausnahme der ab und zu stattfindenden Rennen zwischen ihm und den anderen Anchorhead-Kindern - langweiliges und tristes Farmerdasein.
Irgendwann hat Biggs es geschafft; er hat die Fähigkeiten und Grenzen des TIE-Jägers kennen gelernt. Jetzt sitzen er und seine Abschlussklasse in einem großen Saal vor Großmoff Tarkin, der den frischgebackenen Offizieren gratuliert und eine großartige Rede hält, in der er auch erwähnt, dass das Imperium bald immense Macht haben wird -- Macht von welterschütternenden Ausmaßen.
Im Mehrbett-Zimmer, das ihnen für die Dauer der Ausbildung zugeteilt wurde, fragen Biggs und seine Kameraden sich, was Tarkin wohl gemeint haben könnte, und kommen bald zu der Erkenntnis, das Tarkin möglicherweise auf eine mondgroße Waffe angespielt hatte, die in der Lage wäre, ganze Planeten zu zertrümmern. Die vier können das eigentlich nicht glauben, und sagen das auch, als von draußen jemand hereinruft, er könne das. Dieser jemand ist Derek Klivian, auch genannt Hobbie, der sich nie sonderlich gut mit Biggs verstanden hat; entsprechend fällt auch Darklighters Reaktion aus, als er bemerkt, dass sie belauscht wurden. Jedenfalls kann Hobbie nur bestätigen, was Biggs schon vermutet hatte; es werde tatsächlich an einem “Planeten-Mörder” gearbeitet, sei ihm zu Ohren gekommen, und der Name, der ihm gegeben worden war, sei ‘Todesstern’. Sie - die jungen Piloten - würden die kleinen Käfer auf dem Rücken des Ungetüms sein. Hobbie ‘wünscht’ den vieren dann noch viel Glück bei der Zuteilung der Aufgaben am nächsten morgen und geht wieder ab. Der wütende Biggs äußert seinen Freunden gegenüber die Hoffnung, er und Hobbie würden gegenüberliegenden Enden der Galaxis zugeteilt werden. Am nächsten Morgen wird Biggs als Erster Maat der Fregatte Rand Ecliptic zugeteilt -- und Derek Klivian als Zweiter.
Einige Monate später findet Biggs eine günstige Gelegenheit, Tatooine erneut zu besuchen. Seinen Eltern gegenüber berichtet er von seiner Entscheidung, der Rebellenallianz beizutreten. In dem Moment, in dem Biggs seine alten Freunde (Fixer, Camie etc.) begrüßt, stürmt Luke in das Gebäude und fordert die Insassen auf, sich den Himmel anzuschauen; dort sei eine Raumschlacht im Gange. Doch als Biggs selbst nachsieht, ist alles ruhig. Die ‘Freunde’ glauben, dass Luke zu viel in der Sonne war; Biggs sagt Luke, er solle sich nichts daraus machen, und führt ihn etwas beiseite.
Dann erzählt er ihm zögernd, er habe Kontakte an der Akademie geknüpft und wolle bald die Ecliptic verlassen und sich der Rebellenallianz anschließen. Die Rebellion breite sich aus, und Biggs wolle auf der richtigen Seite eines drohenden Konflikts landen, der Seite, an die er glaube. Luke meint hierauf nur betrübt, dass er seine Einschreibung für das kommende Semester an der Akademie zurückziehen musste; sein Onkel brauche ihn noch für eine weitere Saison. Biggs sagt Luke, er fühle mit ihm, doch sein Freund müsse sich entscheiden zwischen dem, was wichtig erscheint, und was wirklich wichtig ist. Auf jeden Fall hat Biggs das Gefühl, dass seltsame Zeiten auf die beiden zukommen werden; Luke soll auf sich achtgeben, und Biggs werde ihn vermissen. Luke antwortet nicht. Vielleicht, weil er Biggs nicht begleiten kann. Vielleicht auch, weil er die gleichen Vorahnungen hat wie sein Freund...

Das Zögern vorher hatte seinen Grund gehabt; denn die ganze Wahrheit hat Biggs seinem Freund nicht erzählt. Er geht die Ereignisse der letzten Wochen noch einmal durch...
Die Rand Ecliptic. Erster Maat Darklighter meldet sich zum Dienst. Er befürchtet schon, zu spät gekommen zu sein, als er den Zweiten Maat bereits arbeiten sieht, wird jedoch von Captain Heliesk beruhigt; er sei pünktlich, Klivian sei zu früh gekommen. Wie er den beiden verrät, wollte er eigentlich niemanden frisch aus der Akademie haben, aber die Offiziere, um die er eigentlich gebeten hatte, scheinen wohl getötet worden zu sein. Als Biggs ihn auf das “scheinen” anspricht, meint sein Vorgesetzter nur, das einzige, was man wisse, sei, dass sie von einer Mission nicht zurückgekehrt seien. Gerüchterweise sollen sie sich den Rebellen angeschlossen haben, aber das sei natürlich absurd. Aber Darklighter solle sich darüber keine Sorgen machen; er würde schon die Gelegenheit haben, Rebellen ins Korn zu nehmen.
Kaum ist der Captain in seinem Quartier verschwunden, als Biggs Hobbie auch schon beschuldigt, ein Schleimer zu sein, was dieser auch gar nicht leugnet; er scheint sehr zufrieden mit sich.
Biggs richtet sich in seinem Zimmer ein und wäscht sich, bevor er wieder an die Arbeit geht. Vorher stellt er allerdings noch das Standbild-Holo einer alten mehr-als-nur- Freundin auf, Kandji, die von den Sandleuten verschleppt worden war. Zwar hatten Biggs und seine Freunde einen Rettungsversuch unternommen, der jedoch zu spät kam; es blieb ihnen nur, Vergeltung zu üben. Dieses Erlebnis war Biggs’ erster wirklicher Geschmack von Ungerechtigkeit, wie schnell doch ein Leben vergehen kann. Biggs reflektiert darüber, und fragt sich, wann sein Leben wohl zu Ende sein würde; unmöglich zu wissen, doch er vermutet, dass die Chancen für ein frühes Ende besser stehen als für ein spätes. Er weiß jedoch, was wirklich zählt, ist, wie man die Zeit verbringt, die man in seinem Leben hat.
Wochen vergehen. Dann stößt die Ecliptic auf die Lark, ein Schiff voller Kinder und zukünftiger Studenten an der Clarion-Akademie, deren Besatzung zugibt, die zur Weiterreise nötigen imperialen Codes nicht zu besitzen. Heliesk verdächtigt sie natürlich sofort, der Rebellion anzugehören, und schickt Biggs und Derek, mit ihren TIEs den Raumer fluguntauglich zu machen oder ihn zu zerstören, trotz Biggs’ zaghaftem Hinweis, dass viele abgelegene Welten keinen Zugang zu imperialen Transit-Protokollen haben dürften; dann, so der Captain, sollten sie den Weltraumflug eben nicht riskieren.
Im Raum befiehlt Biggs seinen Männern, die Auslassflanschen des Schiffs zu zerstören, um eine voreilige Flucht zu verhindern, erlaubt der Lark jedoch, die Positions-Thruster zu benutzen, um an der Ecliptic anzudocken. Die Piloten, begierig darauf, zu zeigen, dass sie was können, brausen los. Als eine Düse vom Schiff bricht, jubeln alle; denen hätte man es gezeigt.
Plötzlich explodiert die Lark. Die Körper der toten Kinder und Besatzung - bzw. was von ihnen übrig ist - schweben im Weltraum, und fast glaubt Biggs, in einer der Leichen Kandji zu erkennen. Es ergeht sofort die Order, auf’s Schiff zurückzukehren.
In der Nachbesprechung sieht Darklighter sich immer wieder die Aufzeichnung an, doch er kann nicht erkennen, welcher Pilot den verhängnisvollen Schuss abgegeben hat. Er will ihn gerade auffordern, sich zu stellen, als Captain Heliesk hereinschneit und sich praktisch bei dem Schützen bedankt, ihm Tage voller Verhöre erspart zu haben. Der Weltraum sei groß; er könne einen Haufen Mist verstecken. Die Piloten hätten ein verdächtiges Schiff zerstört, und der Kaiser würde zufrieden sein. Damit entlässt er sie; jedoch nicht, ohne vorher einen vielsagenden Blick auf Hobbie zu werfen.
Später am Tag hat Biggs sich umgezogen und zu einem geheimen Treffen zusammengefunden mit drei anderen Mitgliedern der Crew. Sie hatten wohl schon geplant, Fahnenflucht zu begehen und sich der Allianz anzuschließen, doch jetzt will Biggs den Termin nach vorne ziehen; er wolle nicht noch ein Mal mitverantwortlich für ein derartiges Massaker sein. Während sie besprechen, was zu tun ist, bemerken sie plötzlich, dass sie von draußen belauscht werden, und wissen; wenn dieser Mann, wer auch immer es sein mag, erzählt, was er gehört hat, sind die vier tote Männer. Sie öffnen rasch die Tür und ziehen den Lauscher herein.
Sonderlich groß ist die Überraschung nicht, dass sie Derek Klivian vor sich haben. Biggs meint, er habe ihn nie gemocht, aber jetzt müsse er ihn umbringen. Das Messer schon gezückt, meint er nur, es tue ihm leid, als Hobbie antwortet, ihm auch -- und eine Erschütterungs-Granate aktiviert, die er in der Hand hatte.
Nach einigen Sekunden können die Kameraden wieder sehen, wenn auch nicht hören; Klivian ist natürlich schon weg. Aber sie brauchen kein Gehör, um zu wissen, was zu tun ist: was in Reichweite ist von den Maschinen der Ecliptic machen sie unbrauchbar. Dann bewegen sie sich die Korridore entlang, in Richtung Hangar; ob die Alarmsirenen heulen, wissen sie nicht. Zuerst stellt sich ihnen niemand entgegen, doch schließlich kommen Sturmtruppen an und versuchen, sie aufzuhalten. Biggs ist der erste, der seinen TIE erreicht, und deckt die anderen. Als er schließlich selbst aus dem Hangar fliegt, sind sie schon außer Reichweite. Er fliegt in eine Richtung und hofft, dass seine Kameraden die gleiche gewählt haben, und tatsächlich, bald kreisen vier TIE-Fighter im leeren Raum...

Wenn auch nicht sehr lange. Sie finden keinen Außenposten der Rebellen, oder irgend einen anderen Unterschlupf. Schließlich, als Luft und Treibstoff bedenklich knapp geworden sind, beschließen sie, zur Ecliptic zurückzukehren. Nicht, um sich Heliesk zu stellen, sondern nur, um neue Sauerstoff- und Treibstoff-Behälter zu stehlen und ihre Suche fortzusetzen.
Als sie ankommen, bietet sich ihnen ein unerwartetes Bild. Nicht nur werden sie, während sie sich nähern, nicht angegriffen, es sind auch keine TIEs mehr im Hangar. Überhaupt macht alles den Eindruck, als hätte ein Kampf stattgefunden, nachdem Biggs und die anderen abgehauen waren. Es stellt sich heraus, dass ihre nicht die einzige Rebellenzelle an Bord war, und dass eine andere - unter Führung von Derek Klivian - die Gunst der Stunde genutzt hatte, um zu meutern. Hobbie, auf den sie bald stoßen, sagt, er habe ihnen das auch erklären wollen, aber sie hätten ihm ja die Gelegenheit nicht gegeben. Die Imperialen, die sich ihnen nicht anschließen wollten, habe er gehen lassen, alle bis auf den wahren Schützen, der die Besatzung der Lark auf dem Gewissen hatte, und Captain Heliesk.
Einige Zeit später auf der Rebellenbasis auf Yavin führt General Dodonna einige Piloten - Biggs, Hobbie (der bei den Kampfhandlungen auf der Ecliptic seinen biologischen Arm verloren hatte und der sich noch an seinen neuen Arm gewöhnen muss, aber trotzdem fliegen kann), und zwei andere Piloten von der Ecliptic - durch eine Einsatzbesprechung. Sie sollen einige neue Schiffe, X-Flügler, aus einer Fabrik von Incom stehlen. Diese werden natürlich geschützt, also versuchen sie es mit einem Trick: Biggs und die anderen sollen mit den vier gestohlenen und mit Hyperraumantrieben ausgestatteten TIE-Jägern die Aufmerksamkeit auf sich lenken und dann aussteigen. Die TIEs sollen, von Droiden gesteuert, die verteidigenden Jäger von der Fabrik locken, während die Ecliptic - mit einem imperialen Transpondercode - ins System springen und die Piloten aufnehmen soll. Diese müssen so schnell wie möglich mit einem Shuttle zur Fabrik transportiert werden, in die X-Flügler steigen, und sie in den Hangar der Ecliptic fliegen (viele davon natürlich mit Tandemschaltung), die dann das System verlässt und die verwirrten Imperialen zurücklässt. Biggs gefällt die Idee, hilflos im Raum herumzutreiben, nicht - er hat vor kurzem erst Tote im Weltraum trudeln gesehen - und rat seinen Kameraden, Hochenergie-Blaster mit sich zu nehmen.
Der Plan ist ein moderater Erfolg. Einer der Piloten stirbt, und Hobbies rechtes Bein wird abgetrennt, aber die X-Flügler konnten besorgt werden. Auch Biggs’ Entscheidung, eine Waffe mitzunehmen, bewährt sich, als er damit den einzigen TIE, der sich nicht hat täuschen lassen und der das Shuttle angegriffen hat, zerstören konnte.
Damit die X-Flügler auch unabhängig operieren können, müssen Astromechdroiden her. Das Imperium weiß das und rationiert und kontrolliert den Verkauf nach der gelungenen Operation, aber eine Schmugglerin namens Nera Dantels hat der Rebellion trotzdem welche angeboten. Biggs, Wedge Antilles, Jek Porkins und Doc Eirriss sollen sie auf Commennor abholen und nach Yavin geleiten, was soweit auch funktioniert. Hobbie hat sich eine Infektion eingefangen und konnte nicht mitkommen, also erzählt Biggs ihm alles
[siehe X-Wing ½]. Er ist geschockt davon, wie weit die Infektion in der kurzen Zeit, in der er unterwegs war, fortgeschritten ist; es schaut nicht so aus, als würde Hobbie überleben.

Der verursachende Organismus kann nicht von Bacta geheilt werden. Das einzige, was man darüber weiß, ist, dass er von Yavin IV selbst stammt. Bereits das erste Erkundungsteam, von dem es Berichte gibt, war auf diesen Organismus gestoßen, und konnte nur durch Zufall geheilt werden, als man den Extrakt einer seltenen Pflanze auf die Wunden anwandte. Die Allianz hat nicht genügend Leute, den Dschungel danach abzusuchen, aber Biggs und Nera Dantels beschließen trotzdem, nicht nur danach zu suchen, sondern sie auch zu finden, um Hobbies Leben zu retten.
Und während am Rand des Systems ein corellianischer Frachter auftaucht, wird Biggs von einem der natürlichen Raubtiere des Yavinmonds angegriffen. Von Neras Blaster bleibt es unbeeindruckt und versucht weiter, an Biggs heranzukommen, der das Ungeheuer schließlich mit seiner Machete töten kann. Körperlich ist ihm nichts passiert, aber seelisch macht diese Erfahrung Darklighter schwer zu schaffen. Das Gefühl des nahenden Todes soll nicht mehr von ihm weichen.
Gerade, als er die lebensrettende Pflanze gefunden hat, springt der Todesstern ins System, und Biggs soll sich sofort im Großen Tempel einfinden, um die Basis zu verteidigen. Während der Einsatzbesprechung vermeint er das Wort “Wompratte” zu hören, verwirft den Gedanken aber. Wer, außer jemand von Tatooine, könnte von diesen Tieren wissen, und von diesem Planeten war Biggs der einzige hier. Bevor er in seinen Jäger steigt, verabschiedet er sich noch von Nera Dantels, der er - in der kurzen Zeit, die sie sich kannten - sehr nahe gekommen war. Sie sagt ihm, er solle ihr versprechen, zurück zu kommen... und wartet nicht auf eine Antwort, sondern küsst ihn und flieht aus dem Hangar. In diesem Moment sieht Biggs ein vertrautes Gesicht: Luke Skywalker! Die beiden haben sich so viel zu erzählen, und besprechen auch, das gleich nach Ende der Mission zu tun. Aber zuerst muss der Todesstern zerstört werden.
Die Berührung von Nera Dantels’ Lippen wärmt Biggs Darklighter noch immer. Er weiß selbst nicht, warum er sich in diesem Moment, bei dieser möglicherweise tödlichen Herausforderung, so ekstatisch fühlt. Er erkennt, dass sein Leben so voll und reich war, wie möglich, und obwohl er den Tod mit einer leidenschaftslosen Klarheit vor sich sieht, fühlt er sich unglaublich lebendig.
Die Schlacht wütet, Piloten sterben. Aber der Hitzeaustauschschacht bleibt unverwundet. Es scheint, als müssten die Rebellen versagen. Am Ende ist es an einem Bauernjungen und seinem Freund, die Wende herbeizuführen. Biggs spürt die beängstigende Verbindung zwischen dem Piloten eines neuen, experimentellen TIEs, und Luke. Er ist entschlossen, ihn von Luke fernzuhalten. Biggs Darklighter stirbt mit dieser Entschlossenheit im Bewusstsein. Und unten auf dem Dschungelmond öffnet jemand die Augen, der es ohne Biggs vielleicht nie wieder getan hätte.
Die Schlacht ist geschlagen, viele Leben gerettet; nicht von einem Piloten, oder zwei, sondern durch die Anstrengungen einer Vielzahl Personen. Die Lebenden erhalten den Ruhm, den sie sich verdient haben. Doch auch den Toten wird der ihnen gebührende Respekt gezollt. Eine lange Reihe von Holoprojektoren ist aufgestellt worden, und jeder zeigt das Bild eines Piloten, der über Yavin sein Leben gegeben hat. Während die Ehrung von Luke Skywalker und Han Solo noch in vollem Gange ist, stehen Derek Klivian und Nera Dantels alleine vor einem ganz bestimmten Hologramm. Während Prinzessin Leia den einen Bauernjungen von Tatooine anlächelt, sagt einer, der noch viele weitere Schlachten durchstehen können wird durch die Taten eines Einzelnen, dem anderen Bauernjungen: “Danke, Biggs.”

 

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