|
Zusammenfassung
Republic #61: Dead Ends
Ein diplomatischer Kreuzer mit Bail Organa, Senator von Alderaan, an Bord wird von Piraten angegriffen. Glücklicherweise kann rechtzeitig eine Gruppe Jedi eintreffen, welche den Angriff abwehrt. Zurück auf Coruscant wird Bail von einer Freundin und Mit-Senatorin, Mon Mothma, empfangen. Nachdem sie sich von seiner Unversehrtheit überzeugt hat, sagt sie, wie leid es ihr tut, von der erneuten Fehlgeburt von Bails Frau zu hören. Er meint, es ginge ihr den Umständen entsprechend, aber die Ärzte würden von einem erneuten Versuch abraten; er könnte sie umbringen. Die beiden machen sich auf den Weg zum Senat, um einen Bericht über die Niederlage auf Jabiim zu hören. Als sie eintreffen, ist gerade ein Bericht über den Sieg auf Aargonar beendet; Bail möchte Anakin über den genauen Hergang der Ereignisse auf Jabiim befragen, wird jedoch von Mas Amedda abgeschmettert; diese Information sei bereits während seiner Abwesenheit gegeben worden und könne in einer Archivdatei gefunden werden. Nach der Sitzung erfährt Bail von Mon Mothma, dass nichts dergleichen stattgefunden habe, und Bail meint, er wisse das bereits; er habe die Archive auf seiner Reise nach Coruscant durchgelesen. Aber er verstehe nicht, wie man einen Sieg in diesem Krieg erwarten könne, wenn der Senat nicht erfahre, was darin passiert. Später am Abend trifft Organa in seiner Suite auf einen alten Bekannten: Finis Valorum, Ex-Kanzler. Er zeigt sich betrübt und geschockt ob der unglaublichen Freiheiten und Macht, die der Senat Palpatine gewähre. Bail meint, es seien unglaubliche Zeiten, die unglaubliche Maßnahmen erforderten; außerdem seien die neuen Vollmachten des Obersten Kanzlers zeitlich begrenzt. Valorum kontert damit, dass der Senat die fundamentalen Rechte, auf Basis derer die Republik gegründet worden war, verschachere, und dass Palpatine nichts zurück geben würde, wenn die Krise erst beendet wäre. Niemand, der Macht so suche wie er würde sie freiwillig wieder abgeben. Bail will das nicht glauben; die Jedi seien noch immer unabhängig, und der Senat habe immer noch das letzte Wort. Valorum meint, dass das nicht mehr lange der Fall sein werde. Palpatine schalte systematisch jede Gruppierung und Person aus, die ihm gefährlich werden könnte; als Beispiele nennt er König Veruna und sich selbst... und er beschuldigt Palpatine, hinter dem Anschlag auf Bail zu stecken, um das Sicherheits- und Vollstreckungs-Gesetz durch den Senat zu bringen. Konkrete Beweise habe er nicht - sonst würde Palpatine in diesem Moment in Ketten liegen -, aber er wisse genau, dass seine Vermutungen der Wahrheit entsprechen. Mit einer letzten Warnung, sich nicht zum Ziel zur machen, verabschiedet Valorum sich; am nächsten Tag wolle er wieder abreisen. Beobachtet werden die beiden von einem scheinbar ganz normalen Reinigungsdroiden... Am Morgen hat Bail eine Audienz bei Palpatine. Er möchte zwei Dinge mit ihm diskutieren. Zum einen fragt er, warum der Sieg bei Aargonar breit ausgewalzt wurde, während die Niederlage bei Jabiim kaum Erwähnung gefunden hat, obwohl Jabiim viel wichtiger sei als Aargonar, worauf Palpatine antwortet, dass nicht jedes Herz so standhaft sei wie das von Bail; einige Welten könnten sich dem Feind anschließen, wenn sie glaubten, dass er stärker sei. Als zweites merkt Bail an, dass er der Ansicht sei, dass das kommende Sicherheits- und Vollstreckungsgesetz grundsätzliche Freiheiten, auf denen die Republik aufbaut, zersetze und dass er - bzw. der Angriff auf ihn - nicht der Vorwand für die Einbringung dieses Gesetzes sein will. Palpatine sieht das ein, sagt aber, dass Bails viele Freunde im Senat von diesem Angriff so geschockt waren, dass der Kanzler gezwungen war, das Thema wieder zur Sprache zu bringen; und natürlich würden die neuen Befugnisse nur für die Dauer des Krieges gelten. Nichtsdestotrotz, sagt Bail, könne er das nicht befürworten, was Palpatine mit einem lapidaren “Ihr müsst natürlich tun, was Ihr für richtig haltet” beantwortet. Zum Abschied möchte er dem Senator noch eine kleine Warnung mit auf den Weg geben: es wäre nicht weise, sich weiterhin mit Finis Valorum zu treffen; Schmutz könne so einfach abblättern und jene verschmutzen, die sonst sauber gewesen wären. Als Bail Mon Mothma von dieser Audienz erzählt, führt sie ihn ins Zimmer des Hohen Rates im Jedi-Tempel. Dort berichtet gerade der einzige Überlebende einer Schlacht auf Parcelus Minor, wie sowohl Klone als auch Droiden dezimiert wurden, als der General der Separatisten beschloss, den Planeten vom Orbit aus zu bombardieren; ein Großteil des Planeten wurde vernichtet, und die Republik musste die wenigen übrig gebliebenen Truppen abziehen. Senator Ask Aak, der ebenfalls anwesend ist, macht die Jedi für diese Niederlage - wie auch die auf Jabiim - verantwortlich und hinterfragt nicht nur ihre Fähigkeit, sondern auch ihren Willen, Graf Dooku - selbst einst ein Jedi - zu besiegen. Mon Mothma weist ihn zurecht und fragt, ob er die Angelegenheit - einschließlicher vollständiger Berichte der Ereignisse auf Parcelus Minor und Jabiim - lieber im Senat diskutieren wolle. Daraufhin verlässt dieser mit der Bemerkung, dass er sicherlich nicht das tun werde, was sie nicht in der Lage war zu veranlassen, und dass er in dieser wie in allen Dingen dem Kanzler - dessen Urteil er mehr vertraue als dem der Jedi - folgen würde, den Raum. Danach gehen die beiden Senatoren zum Raumhafen, um Valorum, der in den Äußeren Rand reisen will, um Beweise gegen Palpatine zu finden, zu verabschieden. Es ist ein endgültiger Abschied; kaum hat das Schiff mit ihm an Bord abgehoben, da explodiert es. Am nächsten Tag wird dieser Vorfall von Ask Aak benutzt, um das Vollstreckungs-Gesetz zur Sprache zu bringen. Palpatine meint, dass er nicht noch mehr Verantwortung wünscht, doch wenn es der Wille dieser ehrwürdigen Versammlung sei, wolle er sich dem beugen. Tatsächlich scheint es keine Gegenstimmen zu geben, bis Bail sich zu Wort meldet. Er hält eine flammende Rede, versucht, die anderen Senatoren davon zu überzeugen, dass selbst ein Sieg gegen die Separatisten sinnlos wäre, sollte man jetzt die Prinzipien der Republik verraten. Letztendlich vergeblich; das Gesetz kommt fast einstimmig durch. Nach der Sitzung wird Bail beim Verlassen der Senatskammer von Palpatine aufgehalten. Er wolle ihm sagen, dass er froh darüber sei, dass es auch in Zeiten wie diesen noch begeisternde Führer gebe; Palpatine könne schließlich nicht alles allein machen. Auch Mon Mothma, die dazu kommt, nachdem der Kanzler sich entfernt hat, meint, dass es den Versuch wert war, und dass noch nicht alles verloren sei. Bail erkennt, dass sie Recht hat: “Die Jedi haben ihre Schlachten in diesem Krieg. Und wir ebenfalls. Unser Schlachtfeld ist nicht der Weltraum oder ein weit entfernter Planet. Es ist die Rotunde des Senats. Eine Schlacht ist nicht der Krieg.”
|