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Zusammenfassung
Republic #55-58: The Battle of Jabiim
Der von ständigem Regen heimgesuchte Planet Jabiim ist so abgelegen, dass die Einwohner glauben, Jedi würden Kinder fressen und Frauen aus Spaß an der Freude töten. 3000 Jahre lang war er Mitglied der Republik, doch die Republik hat sich nicht großartig um ihn gekümmert. Bis wertvolle Mineralvorkommen unter dem schlammigen Erdboden entdeckt wurden, heißt das; kaum hatten die Jabiimi versucht, mit der Konföderation zu verhandeln, ist die Republik einmarschiert, um die Metalle für sich zu sichern. Da erhob sich das Volk unter dem kriegerischen Alto Stratus... Und die Jedi wurden - unter Führung von Obi-Wan Kenobi - geschickt, den Aufstand niederzudrücken. Mit ihrer technischen Überlegenheit hätte das kein Problem sein sollen, doch das Land ist unzugänglich; die Jedi kennen sich nicht aus, die Einheimischen sehr wohl. Die neuen, vier- und hochbeinigen Läufermaschinen sind mächtig, kommen aber im schlammigen Untergrund nur schwer voran. Ein Dutzend Außenposten wurde schon überrannt, doch noch immer wurde keine Spur von Alto Stratus oder separatistischem Gerät gefunden. Der Spezialklon Alpha ist unzufrieden: Seiner Meinung nach sollte man einfach sämtliche Politiker auf dem Planeten umbringen, dann wäre das Problem Jabiim gelöst; ein Plan, dem Obi-Wan natürlich nicht zustimmen kann. Außerdem bemängelt Alpha, dass der Großteil der Armee so weit von der Basis entfernt sei und sich mit jedem Angriff weiter davon entferne, und damit von Nachschub, Verstärkung und den neuen Läufern. Die Konföderation brauche das bloß herauszufinden und zuzuschlagen, und schon wäre der Pulk der republikanischen Armee abgeschnitten und leichte Beute. Genau diese Idee scheint Alto Stratus auch gehabt zu haben, denn in diesem Moment marschiert er an der Spitze von unzähligen Kampfdroiden und seinen eigenen, menschlichen Nimbustruppen - mit Repulsorstiefeln ausgestattet, was ihnen eine unmenschliche Beweglichkeit verschafft - ins Basislager. Als Obi-Wan, Anakin und Alpha endlich mit ihren Truppen eintreffen, sind die meisten Jedi dort bereits tot. Die Jabiimi fliehen zwar, als sie die Verstärkung sehen, jedoch nicht, ohne den letzten verbliebenen AT-AT mit Explosiva auf den Boden zu zwingen. Obi-Wan und Alpha rennen hin, um die Truppen darin zu retten, während Anakin einen anderen Teil der Basis sichert. Es schaut soweit alles ganz gut aus, und Obi-Wan ordert seinen Padawan per Comlink, ihm beim Herausschaffen der Klontruppen aus dem Läufer zu helfen, als dieser explodiert.
Die Schlacht auf Jabiim, Tag 28. Die Truppen unter General Norcuna sind geschlagen werden, und er selbst bereitet sich auf den Tod vor, indem er das uralte Mantra rezitiert: “Schmerz gibt es nicht, nur die Macht.” Alto Stratus hört das und bezeichnet es als eine weitere Lüge der Jedi. Erst die vorige Woche habe er seine Base gesehen, wie sie sich durch den Schlamm kämpfte, eine Blasterwunde im Bauch, ihr Bein zerquetscht von einer der republikanischen Kriegsmaschinen. Sei das nicht Schmerz gewesen? Und als sie in Stratus’ Armen gestorben war, was anderes habe er empfinden sollen als Schmerz? Damit holt der Kriegsführer der Jabiimi aus und hackt Norcuna mit seinem Schwert den Kopf ab. Dann richtet er sich an seine Truppen: “Die Jedi haben Leiden auf unsere Welt gebracht. Doch ich schwöre, bald wird jeder Jedi auf Jabiim unseren Schmerz kennen!” Zwei Tage später. Der Bericht vom Tod des Jedi hat die Basis der Republik erreicht. Damit ist Leska die höchstrangige Jedi auf Jabiim. Captain Gillmunn, vor der Ankunft der Jedi der Führer der Opposition gegen Stratus, unterrichtet sie von den letzten Ereignissen: Stratus habe die Republik auf dem Großteil der nördlichen Hemisphäre geschlagen und sie von dort vertrieben, und 9000 Klone sowie 18 Jedi seien bereits im Kampf gestorben. Es bestehe jedoch Grund, zu hoffen; angeblich soll Stratus an der Klingenküste gesehen worden sein, und wenn man ihn fangen könnte, würde der Rest der Separatisten auf Jabiim sich ergeben. Leska stimmt ihm da zu und gibt den Befehl, sofort alle verfügbaren Truppen zu mobilisieren und in Richtung Klingenküste in Bewegung zu setzen. Auf die Frage, was mit den Padawanen geschehen solle, deren Meister getötet worden seien, antwortet sie, dass sie zur Bewachung des Nachschubkonvois eingeteilt werden sollen; sie wolle nicht noch mehr Kinder in den Tod schicken. Tag 32. Inmitten eines Sturmes sind das Padawan-Rudel sowie eine kleine Gruppe Klonsoldaten unter Beschuss von Superkampfdroiden, als plötzlich Anakin Skywalker die Droiden von hinten angreift und sie alleine niedermetzelt. Wie er seinen Mit-Jedi erklärt: “Die Gedankengänge von Kampfdroiden sind einfach gestrickt. Gib ihnen ein offensichtliches Ziel und sie werden es angreifen, ohne auf das zu achten, was hinter ihren Rücken vorgeht.” Es sei Obi-Wans Taktik gewesen; die beiden hätten die Taktik zusammen perfektioniert, meint er, während sich eine leise Träne in seinem Auge sammelt. Die jungen Jedi ziehen sich zum Konvoi zurück; Anakin setzt sich zu Aubrie in einen Speeder und wird dabei von Tae Kath, der einen der Läufer befehligt, beobachtet. Dabei meint er, Aubrie würde sich gut an die neue Situation ohne Meister anpassen, aber Anakin sei wagemutig geworden. Elora, die bei ihm ist, sagt ihm, er solle seine geistigen Fühler von Anakins Gedanken fernhalten, doch Tae meint, er könne nichts dafür; Anakin strahle Gefühle aus wie ein Störsender, und wann immer Anakin in seiner Nähe sei, würde Tae das Kopfschmerzen bereiten. Draußen, auf dem Feld, möchte einer der Padawane, Warble, von Zule wissen, wie sie ihren Arm verloren hat; die antwortet darauf nur kühl, es sei auf dem gleichen Weg passiert, wie ihr Meister seinen Kopf verloren habe. Als der Padawan sich entschuldigen will, winkt sie ab und entfernt sich; Glaive sei der schlechteste Meister gewesen, den sie je hatte, und oft habe sie ihn selbst töten wollen. Warble fragt die Kel’dor Vaabesh, ob das wahr wäre, was sie verneint; ihre Schwester schütze sich in einer Rüstung aus Feuer. Viele hätten versucht, sie auszubilden, doch nur Meister Glaive habe sie die Wege der Jedi wahrlich gelehrt. Etwas abseits stehen Kass und Mak, der älteste des ‘Rudels’, auf ihrem Läufer, und unterhalten sich über die vorher zerstörten Droiden. Mak kann auf den Scannern nichts entdecken, was ihn beunruhigt. Kass meint, wahrscheinlich sei es eine Routine-Patrouille gewesen, aber sie sei sich nicht sicher. Nichts sei sicher, sagt Mak, außer der Macht, und dem Tod, und seinen Gefühlen für Kass... Ein Tag später, an der Klingenküste. Einer seiner Nimbus-Soldaten berichtet Stratus, dass sie einen Konvoi mit vielen Jedi gesichtet hätten, der in Richtung Cobalt-Station ziehe, jedoch in der Falle säße. Als Stratus sich nach dem Grund erkundigt, meint der Soldat, die Jedi würden sich direkt in ein Minenfeld bewegen, woraufhin der Krieger seine Truppen zum Aufbruch ordert; er selbst werde den Angriff leiten. Tag 33. Das mit dem Minenfeld hat das Rudel jetzt auch mitbekommen, nachdem einer ihrer Läufer in Flammen aufgegangen ist -- und da kommt Stratus auch schon. Anakin bewegt den gefallenen Läufer mit der Macht so, dass dieser eine Kettenreaktion von explodierenden Minen lostritt und den Jedi einen Fluchtweg verschafft. Für den Rückzug brauchen sie jedoch eine Ablenkung, sodass Mak schließlich die Erde zum Beben bringt, was darin resultiert, dass in Kürze das ganze Feld in die Luft gehen wird. Anakin versucht, Stratus zu stellen, doch eine Explosion trennt die beiden. Der Padawan Kenobis überlebt, doch hat das Feuer zwei Finger seiner mechanischen Hand weggerissen. Auch Alto Stratus ist dem Tod entkommen; statt die Jedi gleich zu verfolgen, gibt er allerdings den Befehl, alle verfügbaren Kräfte zusammenzuziehen und dann die Cobalt-Station dem Erdboben gleichzumachen.
Tag 37. Während einem der vielen Scharmützel findet Leska, letzte ausgebildete Jedi auf Jabiim, den Tod. Ihre letzten Worte richtet sie an das Padawan-Rudel: “Wenn ihr mich hören könnt... lauft...” Das Wetter hat etwas aufgeklärt. Die Padawane, bei der Cobalt-Station angekommen, werden Zeuge, wie das Wetter ein wenig aufklart. Ihre Freude darüber währt jedoch nicht lange; denn jetzt sind die Separatisten in der Lage, neue Truppen zu landen, was auch geschieht. Per Kom werden die Padawane davon unterrichtet, dass die Befehlskette unterbrochen ist und sie jetzt die einzigen Jedi auf Jabiim sind. Die Loyalisten sowie die überlebenden Klone befänden sich im Rückzug, um evakuiert zu werden, aber die nötigen Transporter seien nicht in der Lage, zu landen, solange das Wetter nicht wieder besser würde. Auch sei Stratus mit einer zehntausendköpfigen Armee auf dem Weg, sie abzufangen; und die Padawane seien direkt zwischen seinen Soldaten und den Evakuierungs-Zone an der Monsun-Mesa. Die jungen Jedi wissen, was zu tun ist; sie sind ohnehin verloren, also können sie auch gleich versuchen, Stratus’ Angriff etwas zu verzögern, auch wenn sie dabei alle sterben müssen. Darin sind sich alle einig, auch Anakin. Dieser bekommt plötzlich eine weitere Nachricht, gerichtet an ihn allein. Es ist Kanzler Palpatine persönlich, der wünscht, dass Anakin das Rudel verlässt und die Evakuierung leitet. Er will das nicht, er hält das nicht für fair; Aubrie meint nur, dass nichts an diesem Krieg fair sei, und dass Anakin dem Gebot des Kanzlers Folge leisten müsse. Tag 39. Anakin verlässt das Lager. Aubrie verabschiedet ihn mit den Worten: “Lebe ein gutes Leben, Anakin Skywalker -- für diejenigen unter uns, die bald sterben werden”. Die Schlacht dauert vier Tage und ist ein Massakker. Der Großteil der Nimbus-Truppen sterben, und alle Droiden werden vernichtet. Alle jungen Jedi verlieren ihr Leben. Die letzte ist Aubrie, die Alto Stratus selbst mit ihn den Tod reißt.
Tag 42. Auf dem Weg zur Evakuierungszone führt Anakins Weg durch die verlassen scheinenden Überreste eines Schlachtfelds. Plötzlich wird er von Attentäterdroiden angegriffen, kann sich ihrer aber erwehren, auch wenn er dabei seinen Gleiter verliert. Einen Tag später kommt er an der Monsun-Mesa an, und fast zeitgleich einige wenige Transporter; die Republik habe nicht viel mehr bereit stellen können, und einige seien bereits beim Landeanflug zerstört worden. Es ist klar, dass niemals sowohl Klone als auch Loyalisten von Jabiim abtransportiert werden können, schon gar nicht, weil die Transporter innerhalb einer Stunde wieder abheben müssen, bevor der nächste Sturm aufzieht. Anakin will Coruscant kontaktieren, um um Weisung zu bitten, es ist aber vergeblich. Diese Entscheidung muss von ihm alleine gefällt werden. Nach einigem Überlegen richtet er sich an Gillmunn. Die Republik kämpfe an Hunderten Froten in der ganzen Galaxis. Ihre Streitkräfte seien ohnehin dünn gesät und jeder ausgebildete Soldat werde gebraucht. Er und seine Anhänger seien sehr loyal der Republik gegenüber gewesen, aber Anakin könne seine Truppen nicht ihrem Tod überlassen. Die Klone müssten evakuiert werden. Bevor der Jedi den Satz beenden kann, schlägt Gillmunn ihn mit einem Kinnhaken nieder. Er habe alles für die Republik riskiert, und nun wolle sie ihn im Stich lassen? Anakin meint, Jabiim sei ihr Zuhause, und es sei jetzt ihr Kampf. Er habe kein Zuhause, meint Gillmunn; der Kampf der Republik habe es zerstört. Die Jabiimi erheben die Waffen und wollen Anakin zwingen, sie auf den Transporter zu lassen. Dieser befiehlt ihnen, die Waffen zu strecken, und drückt Gillmunns Luftröhre mit der Macht, woraufhin dieser seine Waffe fallen lässt und auf die Knie geht. Die Jabiimi sind geschockt, aber nicht für lange, wie der republikanische Offizier Anakin erinnert; deshalb befiehlt er den Klonen, einzusteigen und sich damit zu beeilen. Als die Schiffe abheben, beginnen die Jabiimi mit Steinen zu werfen. Und Gillmunns letzte Worte, die Anakin von ihm hört, sind: “Wir werden diesen Verrat nicht vergessen!” Kaum haben die Klone die Atmosphäre des Planeten verlassen, da lässt der Kanzler nach einem Statusreport fragen. Ein sichtlich aufgelöster Anakin sagt dem Klonkommandeur, er solle ausrichten, dass die Schlacht von Jabiim vorbei sei, und dass sie verloren hätten. Dass alle verloren hätten. Und unten auf dem Planeten steht Captain Gillmunn im Regen; unter einem seiner Augen hat sich ein langer Tropfen Wasser gebildet. Zwei Tage später, Neu-Holstice. Die Kaminoaner haben hier ein Krankenzentrum aufgebaut. Alle Jedi, die nicht verletzt sind, sollen sich um die Schwerverletzten kümmern, so auch Anakin. Er trifft A’Sharad Hett, den Tusken-Jedi, der ihm Meister Mobari zeigt, die im Sterben liegt. Er soll bei ihr sitzen ihr den Weg etwas leichter machen. Stattdessen glaubt er, sie retten zu können, und massiert mit der gleichen Technik, mit der er Gillmunns Hals zusammengedrückt hatte, Mobaris Herz, letztlich jedoch vergebens. Hett weist ihn zurecht; selbst die Jedi könnten den Tod nicht aufhalten, und es zu versuchen, schaffe nur noch mehr Schmerz und Leid. Hett führt ihn außerhalb des Gebäudes, zu einer leuchtenden Säule. Das, so wird ihm gesagt, ist ein Erinnerungsmahl, das die Bewohner von Neu-Holstice Äonen zuvor errichtet hatten, um jeden Jedi zu ehren, der jemals getötet worden war. Anakin meint, ein Flüstern zu vernehmen, greift in die Säule und holt ein schmetterlingsartiges Tierchen hervor, dass wieder und wieder den Namen Oss Wilum wiederholt. Hett gibt ihm ein Glas voll dieser Tiere und weist ihn an, die Namen derjenigen, die er erinnert wissen wolle, zu flüstern, wenn er die Erinnerungsfalter aus dem Glas herauslasse. Nach und nach befreit Anakin die Falter, und jedesmal nennt er - unter Tränen - einen der auf Jabiim gestorbenen Jedi beim Namen. Der letzte Falter ist für Obi-Wan Kenobi. Anderswo ist Obi-Wan sehr wohl noch am Leben, wenn auch in Ketten. Und wird gerade von Asajj Ventress, seiner ‘Gastgeberin’, verspottet. Sie sei gekommen, um ihn davon zu unterrichten, dass die Republik auf Jabiim haushoch verloren hätte. Noch besser, alle Padawane seien umgekommen; einschließlich Obi-Wans. Dieser schreit ihr entgegen, sie sei eine Lügnerin, woraufhin sie nur antwortet: “Es war einfacher, Euch zu brechen, als ich erwartet hatte. Willkommen auf Eurer ‘Dunklen Seite’, Obi-Wan Kenobi...”
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