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Zusammenfassung

Jedi Quest 6: The Shadow Trap

Anakin ist alleine in einem der Erholungsbereiche des Tempels und geht schwimmen, während er über seine und Obi-Wans Beziehung zueinander nachdenkt, die in letzter Zeit ziemlich gelitten hat, seit dem Vorfall auf Andara. Als er unter einen Wasserfall kommt, trifft ihn plötzlich eine Vision: Er sieht, wie Hunderte von Sklaven seinen Namen rufen. Er sieht sich selbst, wie er vor Shmi steht, ihre Handgelenke berührt und wie daraufhin ihre Sklavenbänder einfach so auf den Boden fallen. Er sieht eine Explosion von Licht und Trauer, und er weiß, er hat alle verloren, die Sklaven, die er retten wollte, Shmi, sogar Obi-Wan. Er hört, wie jemand sagt: “Die, Die Unten Ist, bleibt unten.”
Und dann hört die Vision abrupt auf. Anakin entschließt sich, seinem Meister davon zu erzählen, was er auch tut, doch nicht nur seinem Meister, sondern auch Yoda, der zufällig dazugekommen ist. Yoda meint daraufhin, Visionen solle man nicht wörtlich nehmen, sie seien kein Schlachtplan, dem man punktuell folgen müsse, und erklärt, Die, Die Unten Ist sei Yaddle, das sei der Name, den man ihr gegeben hatte, als sie auf Koda gefangen war. Er sehe Anakins Vision als Zeichen, dass er und Obi-Wan die Jedi-Meisterin auf ihrer nächsten Mission, nach Mawan, begleiten sollten. Dazu erläutert er noch schnell die Situation auf Mawan: Zehn Jahre zuvor sei dort ein schrecklicher Bürgerkrieg ausgebrochen, infolgedessen die gesamte moderne Infrastruktur und viele Straßen vernichtet worden seien. Viele Leute wären aufs Land gezogen, doch hätte es dort eine furchtbare Hungersnot gegeben, die verhinderte, dass dort weitere ‘Menschen’ siedelten. Es hätte keine Regierung gegeben - und es gebe sie noch immer nicht -, und Mawan sei daraufhin ein “offener Planet” geworden -- offen für Kriminelle jeden Kalibers.
Schnitt. Yaddle, Obi-Wan und Anakin sind in der Hauptstadt Mawans angekommen. Euraana Fall, eine Einheimische, die die Jedi ab Coruscant begleitet hatte, erweitert Yodas Aussagen und geht näher auf die Tatsache ein, dass die meisten rechtschaffenen Bürger im Untergrund lebten und sich nicht auf die Oberfläche wagten, aus Angst vor den rivalisierenden Verbrecherbanden. Die Vier treffen sich dann mit zwei von Euraanas Kontakten, den Tunnelarbeitern Rorq und Swanny (einem Kanalisations-Experten). ‘Tunnelarbeiter’, früher Mitglieder der Unterklasse, sind jetzt die Zwischenmänner zwischen den Verbrecherlords und den Normalbürgern, sie arrangieren den Handel und Austausch der beiden ‘Kulturen’. Durch sie erfahren die Jedi, dass es drei größere Verbrecherbosse gibt: Striker, von dem man fast nichts weiß, nur, dass er im Besitz der meisten Waffen und des meisten Treibstoffs in der Stadt ist, Decca die Hutt, Erbin von Gardulla, die den größten Zugriff auf Transportmittel hat, und Feeana Tala, eine Einheimische, die den Großteil des Handels mit Nahrung mit den Normalbürgern kontrolliert.
Die Jedi sprechen sich ab und stimmen darin überein, dass Yaddle an die Bürger appellieren soll, aufzubegehren und die Kontrolle über die Energiereserven in der Stadt - und damit die Stadt selbst - an sich zu bringen, während Obi-Wan und Anakin sich mit den beiden Tunnelarbeitern aufmachen, mit den Verbrecherbossen zu ‘reden’.
Sie begeben sich in die Unterstadt (dazu benutzen sie ‘Luftaufzüge’, die ursprünglich dafür verwendet wurden, Abfall in die Atmosphäre zu schießen) und fangen bei Feeana an, indem sie sich verkleidet auf einen Schwarzmarkt begeben, bei dem sie sich auch aufhält. Feeana durchschaut ihre Täuschung sofort, stimmt aber, als Obi-Wan sich als Jedi enthüllt hat, zu, ihre kriminellen Aktivitäten aufzugeben und ihre bande kurzfristig als Ordungskraft einzusetzen, sofern ihr Amnestie gewährt und ihr eine Position in der zukünftigen Regierung zugestanden wird.
Daraufhin schleichen die Jedi, Swanny und Rorq, sich, als Band(mitglieder) verkleidet, auf eine von Decca gegebene Feier. Kaum hat einer ihrer Berater ihr etwas ins Ohr geflüstert, als sie das Spiel der beiden Tunnelarbeiter (die Jedi tun notgedrungen nur so) unterbricht und, an die Menge gerichtet, sagt, man hätte sie davon in Kenntnis gesetzt, dass die Jedi auf Mawan gelandet seien und sie verjagen wollten; sie werde nicht weichen. Daraufhin will Obi-Wan sich von der Bühne schleichen, als eine Bombe im Saal explodiert und Blasterschüsse ertönen; ein Team von Strikers Banditen überfällt Deccas Party. Das ist die Gelegenheit für Anakins Meister, an Deccas Datenpads mit wichtigen Informationen zu kommen, was ihm jedoch nicht gelingt, da kurz, bevor er sie erreicht, eine Granate darauf landet und sie zerstört. Es dauert zwar nicht lange, bis der Kampf vorbei, doch am Schluss ist Anskin nicht auffindbar, nur sein Lichtschwert liegt, verlassen und beschädigt, im Dreck.
Dessen Besitzer ist gefangen genommen und ins Hauptquartier von Striker gebracht worden, wo er kurz jemanden sehen kann, der in einen Computer “BIO--[das sieht er nicht]--FFE TOX”; Anakin denkt sich jedoch nichts dabei. Dann wird er davon unterrichtet, dass “der Boss” ihn sehen will, und dem Jedi-Padawan steht eine Überraschung bevor: ‘Striker’ ist niemand anderes als Granta Omega!
Unterdessen ist Obi-Wan zu dem Schluss gekommen, dass Anakin entführt worden sein muss, und zwar von Strikers Männern. Er will Striker provozieren, damit er unbedacht handelt und Obi-Wan zu Anakin gelangen kann, als Yaddle zu ihm stößt. Sie möchte mit Obi-Wan ein wichtiges Relais von Strikes Bande ausschalten, und der Jedi stimmt sofort vor; das könnte die nötige Provokation bedeuten, nach der er gesucht hatte.
‘Striker’ unterhält sich derweil mit seinem ‘Gast’. Er überrascht Anakin, als er lauter kleine Details über die Jedi und ihren Tempel erzählt, die er gar nicht wissen dürfte, und er lockt Anakin. Er will ihm weismachen, er sei so stark in der Macht, dass er Besseres verdient hätte als die Jedi, die ihn nur zurückhalten würde, allen voran sein ‘Meister’, Obi-Wan. Anakin sei nicht frei, seine Kindheitsträume hätten sich nicht erfüllt, obwohl er jetzt ein Jedi sei; frei würde man nur, wenn man Geld besäße. Mit Geld könnte man z.B. nach Tatooine reisen und die Sklaven befreien -- eine ganz bestimmte Sklaven. Omega bietet Anakin sogar einen “Testlauf” an; er könne für eine Zeitlang mit ihm kommen, zu sehen, wie es so sei, frei zu sein wie Omega, und wenn es ihm nicht gefiele, könne er jederzeit zu den Jedi zurückkehren. Anakin lehnt ab, doch es ist offensichtlich, dass er zumindest über den Vorschlag nachdenkt. Omega wechselt, als er merkt, dass er Zweifel aufgeschürt hat, abrupt das Thema und sagt, ‘Striker’ sei bereit, den Planeten zu verlassen, doch nur unter bestimmten Bedingungen, die er aber nur mit Yaddle aushandeln wolle.
Diese hat inzwischen einen Plan ausgearbeitet: Swanny soll das betreffende Relais mit Wasser aus den Abwasserkanälen fluten, was die Wachen genug ablenken würde, um Euraana zu ermöglichen, das Hauptenergierelais hochzufahren und zu halten. Das klappt soweit auch, und der Strom ist bald wieder in den Händen der Bürger von Mawan.
Als Granta davon Wind bekommt, lässt er seine Männer einpacken und Anakin in ein anderes Versteck fahren, wo er ihm sagt, er solle Yaddle kontaktieren. Die auch sofort zustimmt, sich mit ‘Striker’ zu treffen -- allein. Obi-Wan gefällt das nicht, doch er lässt sich schließlich von der Jedi-Meisterin überzeugen, die Vorgänge auf der Oberfläche im Auge zu behalten statt ihr zu folgen und Anakin so möglicherweise in Gefahr zu bringen.
Einige Zeit später stellt Anakin erneut die Frage, ob er nicht noch heute seine Mutter sehen wolle; dies sei seine letzte Chance, er würde nicht noch einmal fragen. Auch jetzt weigert Anakin sich jedoch. Kaum ist dieser Wortwechsel vorbei, als Yaddle ankommt. Richtige Verhandlungen finden allerdings nicht statt, denn Omega erwähnt halb beiläufig, dass er im Besitz einer tödlichen B-Waffe ist. Der Kanister befinde sich in ebenjenem Luftaufzug, neben dem sie sich jetzt befänden, und auf ein Kommando von Omega hin könne der Behälter in die Luft katapultiert und dort zur Explosion gebracht werden, was ein extrem giftiges Gas freisetzen würde. Es sei denn, Yaddle würde sich von Omega umbringen lassen (ein Teil des Plans Omegas, die Aufmerksamkeit eines Sith-Lords zu gewinnen). Eine andere Möglichkeit gebe es nicht, denn Anakins Handfesseln seien so stark geladen, dass eine dumme Bewegung von Yaddle einen Schlag verursachen würde, der ihn töten würde. Die, Die Unten Ist, solle unten bleiben.
Yaddle ist wohl anderer Meinung, denn sie aktiviert blitzschnell ihr Lichtschwert, zerschneidet Anakins Handschellen (die daraufhin zu Boden fallen) und richtet die Klinge auf Omega. Doch zu spät, Omega hat das Kommando bereits gegeben, und der Luftaufzug schießt in die Höhe.
Yaddle und Anakin stürzen sofort hinterher; Anakin landet schließlich, hart, doch Yaddle schwebt in der Luft, den Kanister an ihren Körper gepresst. Sie nutzt die Macht, um ein geistiges, beinahe physikalisches Netz auszuwerfen und dann immer mehr zu sich zu ziehen. Als Omega von viel weiter unten den Kanister zum Explodieren bringt, geschieht erstmal gar nichts. Dann stellt Anakin jedoch mit Entsetzen fest, dass der Behälter nicht ex-, sondern implodiert; Yaddle saugt die Explosion und den Kanister und das Gas in sich auf, bis sie nicht mehr existieren -- und die Jedi auch nicht. Yaddle, Die, Die Unten Ist, ist tot.
Obi-Wan findet Anakin schließlich und kontaktiert Yoda, der sofort nach Mawan kommen will, was er auch tut. Nachdem er einige Minuten an dem Platz gestanden hat, über dem Yaddle gestorben war, ist er bereit, gegen Decca und ‘Striker’, die sich inzwischen verbündet haben und einen Schlag auf die Stadt planen, vorzugehen. Der Plan: Die Leitungen zu Deccas Treibstoffstanks sollen sabotiert und mit Abwasser gefüllt werden, was die Fahrzeuge für einige Tage unbrauchbar machen würde. Der Plan funktioniert, und Decca denkt, Striker hätte sie verraten, weshalb sie einen Suchdroiden schickt, ihn zu finden, dem Yoda, Anakin und Obi-Wan sofort folgen. Und tatsächlich stoßen sie bald auf Omegas Waffenlager und auf ihn fest, doch sie müssen dort auch feststellen, dass sie bereits erwartet werden -- Feeana hat sie verraten; sie glaube nicht, dass die Jedi den Frieden halten könnten, und Omega hätte ihr Schutz versprochen. 
Yoda lässt Omega gar keine Zeit, seinen Triumph auszukosten, sondern greift sofort zum Lichtschwert. Gegen ihn und die beiden anderen Jedi haben die Gangster und Droiden keine Chance. Der Kampf ist noch in vollem Gange, als Omega und Feeana flüchten; Obi-Wan folgt ihnen.
Als Omega das bemerkt, ist er bereits bei seinem Schiff angekommen; als er den verdutzten Blick des Jedi sieht, sagt er nur, er hätte von seinem Vater gelernt, dass man immer einen Alternativplan haben sollte. Obi-Wan ist überrascht, da er gedacht hatte, Granta hätte seinen Vater nie gekannt. Doch er liegt falsch, wie Omega ihn bald unterrichtet: Sein Vater sei kein geringerer als Xanatos gewesen, der abtrünnige Schüler von Qui-Gon, und er hasse Obi-Wan dafür, dass er ihn getötet habe. Der Jedi erwidert, er habe ihn nicht getötet, Xanatos hätte sich in Säure gestürzt, statt sich Qui-Gon zu ergeben. Omega glaubt ihm nicht; sein Vater hätte niemals Selbstmord begangen.
Wie auch immer, Omega beschuldigt Obi-Wan daraufhin, ebenso zu sein, wie sein Meister; Qui-Gon hätte Xanatos zurückgehalten, weil er eifersüchtig war auf sein Talent, und genau das würde Obi-Wan jetzt mit Anakin machen. Obi-Wan spürt, dass Granta das nur gesagt hat, weil Anakin gerade hinzugekommen ist, und tatsächlich, als Omega sieht, dass Anakin alles gehört hat, wirft er Feeana von seinem Schiff und startet den Antrieb. Obi-Wan versucht noch, ihn zu hindern, schafft es jedoch nicht mehr, da Anakin, der Feeana zu retten versucht, ihm im Weg ist. Omega ist wieder einmal entkommen.
Ohne ein relevantes Wort zu sprechen, gehen die Jedi wieder zum ehemaligen Waffenlager, wo Yoda bereits auf Decca wartet, die gerade ‘anmarschiert’ kommt. Als diese sieht, was nur drei Jedi alles angerichtet haben, und als Yoda auch noch beiläufig erwähnt, der Tempel wollte auf Mawan vielleicht eine Zweigstelle eröffnen, erklärt sie sich sofort bereit, den Planeten mit Sack und Pack zu verlassen.
Danach sagt Yoda, der Anakins Selbstvorwürfe spürt, der Padawan habe keine Schuld an Yaddles Tod. Als dieser verzweifelt Punkte aufzählt, die er hätte getan haben sollen, erwidert Yoda, man würde den rechten Pfad verlieren, wenn man zurückschaue. Anakin werde noch lernen, dass Sterne sich bewegten und stürben, ohne dass es irgendetwas mit ihm zu tun habe.

 

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