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Zusammenfassung

Jedi #2: Shaak Ti

Auf dem Planeten Brentaal IV ist eine schwere Schlacht im Gange. Während Plo Koon die Schlacht vom Weltraum aus koordiniert, führen Agen Kolar und Shaak Ti ihre Truppen ins Feld. Der dritte Jedi, Shon Kon Ray, ist dem Feuer der Separatisten bereits zum Opfer gefallen, wie auch ein Viertel der regulären Truppen und Fahrzeuge. Die Informationen, die die Jedi auf den Planeten geführt hatte, scheinen gefälscht gewesen zu sein; die Rebellen gegen die Republik sind alles andere als schlecht ausgerüstet und trainiert. Eine Ionenkanone sorgt dafür, dass der Großteil der Klontruppen nicht landen kann, und planetare Schilde verhindern eine Bombardierung des Hauptquartiers von Rebellenführer Shogar Tok. Außerdem wollen die meisten Bürger gar nicht zurück in die Republik, die sie für korrput halten. Dennoch dürfen die Jedi nicht aufgeben, sonst könnte die Republik die perlemianische Handelsroute gänzlich an die Separatisten verlieren. Abgeschnitten vom Rest ihrer Truppen flüchtet Shaak Ti sich mit nur wenigen Klonen an ihrer Seite in eine Festung nördlich ihrer jetzigen Position, um von dort aus einen neuen Plan auszuarbeiten.
Zu ihrer Überraschung findet dort bereits ein Kampf statt, obwohl sich keine Soldaten der Republik darin befinden. Die Jedi unterstützt die Verteidiger, und der Kampf ist bald vorbei. Es stellt sich heraus, dass sie sich in einem Gefängnis befinden und gerade den drei übriggebliebenen Gefangenen geholfen haben, die letzten Wärter auszuschalten. Die Ex-Gefangenen sind Ryyk, ein psychisch labiler und, wenn gereizt, extrem aggressiver Wookiee, Sagoro Autem und... die Zeltron Lyshaa. Sie und Shaak Ti kennen sich bereits, denn Lyshaa hatte einst Shaak Tis Padawan, Fe Sun, ermordet (deshalb war sie ja ins Gefängnis gewandert). Doch viel Zeit bleibt nicht, alte Bekanntschaften aufzufrischen, da Shaak Ti eine weitere Person im Gefängnis spürt; in einer der Einzelzellen findet sie... Quinlan Vos. Als sie ihn darauf anspricht, verneint er, der Republik das OK gegeben zu haben; jemand anderes werde sich wohl seine Codes beschafft und den Jedi gesagt haben, dass die Luft rein sei.
Shaak Ti fasst daraufhin einen waghalsigen Plan; Agen Kolar soll mit seinen Truppen Toks Burg von Norden angreifen, während Shaak Ti, Quinlan, der letzte verbliebene Klon und die drei Ex-Gefangenen (die spontan zwangsrekrutiert wurden; allerdings musste Shaak Ti ihnen versprechen, ihnen Generalpardon zu geben, wenn die Mission erfolgreich sein würde) sich von Süden anschleichen wollen. Sobald drinnen wird die Gruppe, so Ti, in drei Teams aufgeteilt; eines (Klon und Ryyk) soll versuchen, den Schildgenerator zu deaktivieren, ein anderes (Quinlan und Sagoro) die Ionenkanone, und das dritte (Shaak Ti und Lyshaa) soll Shogar Tok als Geisel nehmen und so die Kampfhandlungen zu einem Ende bringen. Das das einige Zeit dauern und die Republik nicht solange aushalten würde, soll Plo Koon sich zurückziehen und nach vier Stunden den Angriff erneut starten.
Auf dem Weg in die Burg durch die Kanalisation werden die sechs plötzlich von einem Monster angegriffen. Unvernünftigerweise stürzt der Wookiee sich, nur mit einem langen Messer bewaffnet, darauf. Das Ergebnis ist abzusehen; zwar kann das Untier dem konzentrierten Blasterfeuer sowie dem einen Lichtschwert nicht standhalten, doch vor dem eigenen Exitus reißt es noch Ryyk mit sich in den Tod.
Unterdessen ist Agen Kolar gefangengenommen worden und wird von Shogar Tok und Graf Dooku (anwesend als Hologramm) verhört. Er behauptet, Shaak Ti wäre getötet worden und er hätte es in der Macht gespürt. Dooku glaubt ihm jedoch nicht und beauftragt Tok, seinen Soldaten zu befehlen, sie zu suchen und ihren Tod entweder zu bestätigen oder sie zu ihm zu bringen. Solange nicht alle Jedi gefangen oder tot seien, könne es keinen Sieg geben.
Das Ende der Abwasserkanäle ist bald erreicht, und während die Jedi von Togruta und Lyshaa eine andere Abzweigung nehmen, bleiben die übrigen drei noch etwas zusammen. Um an den Wachen vorbeitzkommen, nehmen Quin und Sagoro den Klon als ‘Geisel’ und kommen so, ohne Aufmerksamkeit zu erregen, auf die Ebene, die sie erreichen wollten. Hier trennt der kaminoanische Klon sich von den beiden auf Coruscant aufgewachsenen Männern. Als Quinlan Autem darauf anspricht, wie gut er geschauspielert habe bei den Wachen, erzählt dieser seine Geschichte; er sei einst ein Mitglied der Senatsgarde gewesen, habe jedoch während der Ausübung seiner Pflicht seinen eigenen Bruder getötet und seine Familie fortgetrieben. Daraufhin habe er die Garde verlassen und sei Söldner geworden. Bei seinem letzten Job habe er mit einem Devaronianer zusammengearbeitet, der ihn letztendlich ins Gefängnis gebracht hätte (spezifizieren will er das nicht).
Shaak Ti und Lyshaa sind unterdessen mitten in eine Todesfalle gelaufen; in einen Raum mit unzähligen Laseraustrittlöchern also. Als die beiden Frauen in der Mitte angelangt sind, werden diese Laser aktiviert; Shaak Ti kann Lyshaa mit der Macht aus dem Raum stoßen und sich schließlich selbst retten (wenn dabei allerdings auch ihr Mantel durchlöchert und der Kommunikator beschädigt wird). Trotz dieser Aktion beschuldigt die Zeltron sie, sie umbringen zu wollen wegen des Mordes an ihrem Padawan. Lächerlich, meint die Jedi; wenn sie Lyshaa hätte umbringen wollen, hätte sie das tun können, als sie sie das erste Mal gefasst hatte. Darauf antwortet diese mit dem Grund, warum sie Fe Sun getötet hatte; als Zeltron, einer Rasse, die menschliche Emotionen manipulieren kann, sei sie nicht respektiert worden, also habe sie eine Jedi getötet, um sich Respekt zu verschaffen. Genau das, erwidert Shaak Ti, sei es, was sie von Lyshaa wolle; sie soll sich in Shogar Toks Gemächer schleichen und den Rebellenführer dahingehend beeinflussen, die Kampfhandlungen einzustellen. Die Zeltron tut das soweit auch, doch als die Jedi sich einschaltet, im Glauben, Tok sei bereits verwirrt genug, um empfänglich für ihre Gedankenmanipulation zu sein, schießt Lyshaa Ti in den Bauch.
Der Klontruppler hat inzwischen den Schildgenerator erreicht, wird jedoch von einem Dutzend Wachen überrascht. Jangos Spross hat keine Chance und fällt, schwer verletzt, direkt auf den Generator. Die Wachen halten ihn für tot und beachten ihn nicht weiter, was ihm die Gelegenheit verschafft, die Energiezelle seines Gewehrs zu überladen.
Da sie keinen Sprengstoff dabei hatten, mussten Quinlan und Sagoro sich etwas anderes einfallen lassen. Vos ist gerade fertig geworden, die zentralen Waffensysteme etwas anders zu verkabeln, als er sich mehreren auf ihn gerichteten Blastern gegenüber sieht. Unter Einsatz seiner Jedi-Fähigkeiten kann Quin jedoch noch mit Sagoro verschwinden, bevor alles um ihn herum hochgeht.
Kurz davor muss Lyshaa feststellen, dass Shaak Ti gar nicht tot ist; Shogar Tok stellt sich ihr mit seiner Vibro-Axt zum Kampf. Als praktisch gleichzeitig Schildgenerator und Ionenkanone explodieren und er dann erst richtig wütend wird, sieht Shaak Ti sich gezwungen, ihn zu töten. Lyshaa flieht; die Jedi holt sie vor der Todeskammer ein. Shaak Ti bittet die Zeltron, sich nicht zu bewegen. Lyshaa sieht darin nur den Willen Tis, ihr selbst den Garaus zu machen. Doch die Jedi soll ihre Rache nicht bekommen, ruft sie, und rennt in die Kammer. Es sind ihre letzten Worte.
Der Kampf ist beendet. Außerhalb der Festung spricht Quinlan mit Autem; er habe alles mit Agen Kolar besprochen, und Sagoro sei jetzt frei. Was er jetzt tun wolle, fragt der Jedi ihn, und er antwortet, er wolle seine Familie suchen, und vielleicht diesen Devaronianer. Dann verabschiedet er sich mit den Worten, Quin und Shaak Ti seien gar nicht so übel... für Jedi. Denn mit Jedi könne er immer noch nicht so recht etwas anfangen. Quinlan nimmt daran keinen Anstoß; ein großer Teil der Galaxis fühle momentan genauso wie Sagoro.
Ein paar Tage später wird Shaak Ti aus der Krankenstation entlassen. Sie ist gerade am Meditieren, als Plo Koon den Raum betritt. Sie gesteht ihm, dass sie sich fragt, was dieser Krieg aus den Jedi, aus der Republik, machen wird. Es sei in ihrer Natur, eine Antwort zu finden, doch das sei sehr schwer und habe bis jetzt noch kein Ergebnis hervor gebracht. Plo antwortet darauf, dass es richtig sei, Fragen zu stellen... selbst, wenn es darauf keine Antworten geben sollte.

 

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