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Zusammenfassung
Tales #14
1. Apocalypse Endor
Lange nach der Schlacht um Endor. Ein alter Mann - Überlebender der Sturmtruppeneinheit auf Endor - sitzt in einer Bar im Äußeren Rand und erzählt, mehr oder weniger sich selbst, aus seinem Leben. Wie viel besser damals doch alles war, im Imperium. Ja, Vader habe die Hälfte der Truppe exekutiert, nachdem der Millenium Falke aus dem Hoth-Systen entkommen war. Aber man habe spüren können, wie stolz er auf seine Soldaten war. Wenn damals alles so toll war, wird der Alte von einem Jugendlichen unterbrochen, wie habe es dann dazu kommen können, dass das Imperium von einem Haufen Ewoks den Hintern versohlt bekommen habe? Die Rebellen, meint dieser, hätten der Öffentlichkeit nie die ganze Wahrheit über die Ewoks erzählt. Ja, man habe gewusst, dass es auf Endor eine wilde Kultur gab. Und wie üblich habe man zuerst Kontakt mit ihr gesucht. Als aber einer der Ewoks versucht habe, mit einer Blume den Lauf eines Gewehrs zu verstopfen, habe man das Feuer eröffnet. Dann habe man erst mal nichts mehr von ihnen gehört. Bis plötzlich ein Sturmtruppler verschwunden und erst ein paar Tage später wieder gefunden worden sei -- bzw. das, was noch von ihm übrig war. Die ganze darauffolgende Nacht lang habe man Trommeln hören können; einer der Männer sei davon so aufgewühlt worden, dass er nackt, wie er war, sein Zelt verließ und wild ins Gras ballerte. Nachdem ihm offenbar die Munition ausgegangen war, hätten seine Kameraden nie wieder etwas von ihm gehört oder gesehen. Seine Truppe sei glücklich gewesen, als sie die Order bekamen, Rebellen anzugreifen. Wenigstens ein Feind, den man sehen konnte! Doch die Schlacht sei nicht wie geplant verlaufen; die Ewoks hätten sich den Rebellen angeschlossen, und mehr und mehr Sturmtruppen seien durch ihre teuflischen, unmenschlichen Fallen umgekommen. Am Schluss, meint der Alte, sei er froh gewesen, von den Rebellen gefangen genommen worden zu sein. Seitdem habe er nie wieder gut schlafen können. Aber es gebe da eine Sache, die ihn tröste: “Wenn 30 Mrd. Tonnen Metall in der Atmosphäre eines kleinen Mondes explodieren, gibt es nur einen Platz, wo sie hin können.” Aber auch dieser Trost wird von dem Jugendlichen zerschlagen; jeder wisse schließlich, dass der Großteil des Todessterns einfach vaporisiert und der Rest der Trümmer von den Rebellen abgefangen worden sei.
2. The Emperor’s Court
Diese Woche in des Kaisers Gerichtssaal: Die Anklägerin Neela beschuldigt den Angeklagten Han Solo, ihren Son - einen einfachen Schuldeneintreiber - kaltblütig umgebracht zu haben. Dieser verteidigt sich damit, dass Greedo zuerst geschossen haben soll. Staatsanwalt 3PO ruft mehrere Zeugen auf, die berichten sollen, was wirklich geschehen ist: Momaw Nadon, Muftak, Ponda Baba und Lak Sivrak. Solo erhebt Einspruch; der Wolfsmensch sei ja nicht mal da gewesen. Dem Einspruch wird stattgegeben; der ehrenwerte Richter Palpatine erkennt die Aussagen von Mitgliedern nichtmenschlicher Spezies nicht an. Allerdings gibt er zu Bedenken, dass Solo ein weltbekannter Schmuggler sei; als er seinen Assistenten, Vader, fragt, was der über ihn denkt, meint er, dass das kein Kerl sei, den er gerne mit seiner Tochter zusammen sehen würde. Aber Solo hat noch ein Ass im Ärmel: eine Holoaufzeichnung der Ereignisse, die beweise, dass Greedo zuerst geschossen habe. Damit scheint er sich jedoch selbst ins Bein geschnitten zu haben; weil Solos Kopf sich nicht bewegt, ist für den Staatsanwalt und den Richter selbst offensichtlich, dass sie hier eine Fälschung vor sich haben. Außerdem glaube Solo doch wohl selbst nicht, dass der Rodianer bloß einen Meter entfernt saß und trotzdem nicht getroffen haben soll. Palpatine halte es aber sehr wohl für charakteristisch für Solo, mit dem Finger am Abzug zu reden; welcher Raumpirat würde denn schon darauf warten, dass jemand, der ihn töten will, auch abdrückt? Niemand solle die Macht haben, die Geschichte zu verändern - außer ihm, heißt das -, und deshalb werde Solo zu lebenslanger Haft in einem Karbonitblock verurteilt.
3. Urchins
Watto ist schlechter Laune, weil er zu Jabba muss, seine Schuldenlage besprechen. Deshalb ist er nicht begeistert, als er sieht, dass Anakin Besuch von zwei seiner Freunde hat, und jagt sie aus dem Geschäft. Kaum ist er fort, kommen sie natürlich wieder. Einer - Wald - begutachtet eine herumliegende Schachtel; er fragt Anakin, was drin ist, aber der weiß es nicht. Also macht Wald sie auf, und zum Vorschein kommt ein Lichtschwert. Es scheint nicht zu funktionieren; Wald meint, dass die Batterie alle ist, aber Anakin glaubt, dass der Grund darin liegt, dass Lichtschwerter nur für Jedi funktionieren. Bevor daraus ein Streit entstehen kann, erfahren die drei, dass Sebublas neuer Kapselrenner angekommen ist, und natürlich rennen sie sofort hin, um ihn sich anzusehen. Ein kleines Gerangel entsteht, und dabei fällt das Lichtschwert ins Getriebe. Anakin holt es wieder heraus, jedoch nicht, ohne dabei unabsichtlich ein paar Kabel zu beschädigen (für einen kurzen Moment ist das Lichtschwert aktiviert worden, ohne, dass Anakin etwas davon mitbekommen hat). Kaum ist das geschehen, kommt Sebulba angerannt und brüllt ihnen zu, sich fortzuscheren. Wieder zurück im Laden legt Anakin das Lichtschwert zurück. Da kommt Watto - der gezwungen ist, beim nächsten Rennen gegen Sebulba zu wetten, um seine Schulden zu begleichen - wieder zurück, woraufhin Anis Freunde wieder flüchten müssen. Das folgende Kapselrennen scheint zuerst zu Wattos Ungunsten zu verlaufen; Sebulba ist - natürlich - erster. Dann explodiert plötzlich einer seiner Antriebe, und Sebubla ist draußen. Jetzt hat Watto nicht nur keine Schulden bei Jabba mehr, er hat auch noch Geld übrig. Er denkt, dass nichts seine gute Laune verderben kann. Er kommt in seinen Laden, sieht Anakins Freunde, die wieder zu ihm gestoßen sind... und jagt sie wieder hinaus. Diese dreckigen Straßenjungen, meint er, seien doch zu nichts nutze.
4. Tides of Terror
Kit Fisto und Aayla Secura sind auf Kamino, um Klontruppen auszubilden. Dazu kommt es aber nicht, weil die Soldaten während einer Übung von einem Moment auf den anderen tot umfallen. Es stellt sich heraus, dass ein Virus im Umlauf ist, der die Klone tötet, wenn sie damit in Berührung kommen, der bei anderen Lebewesen aber nur wirkt, wenn er direkt ins Blut eingeführt wird. Aayla und Kit beraten sich mit der Meisterklonerin Sayn Ta; sie will ein Gegenmittel suchen. Kaum haben die beiden Jedi den Raum verlassen hören sie einen Schrei; sie rennen zurück und sehen nur noch die tote Sayn Ta. Kit Fisto hat eine Ahnung, wer das getan haben könnte, und führt Aayla zu einer Landeplattform. Dort finden sie die Assistentin der Meisterklonerin, begleitet von zwei Superkampfdroiden. Offenbar hatte sie den Eindruck bekommen, dass Sayn Ta das Lob für ihre Arbeit einsackte. Mit dem Geld der Separatisten sei sie endlich in der Lage, sich selbst einen Namen zu machen. Einen der Droiden können die Jedi schnell vernichten, und Kit kann auch das Schiff der Verräterin zerstören, aber die Schockwelle wirft Aayla ins Wasser, zusammen mit dem übrig gebliebenen Droiden, der sie immer noch fest hält. Kit befreit sie, aber sie hat nicht mehr genug Luft, rechtzeitig an die Oberfläche zu kommen. Kurzerhand küsst der amphibische Kit die Twi’lek und atmet für sie. Als sie wieder auftauchen, wird Aayla von der Verräterin überrascht, die ihr eine Pistole mit dem Virus an den Arm und so Kit in Schach hält. Er lässt sein Lichtschwert fallen, und die Kaminoanerin ist gerade im Begriff, den Inhalt der Pistole in Aayla zu schießen, als diese sich mit der Macht befreit; so überraschend kommt das, dass die Verräterin nicht schnell genug reagieren kann und sich den Virus selbst in den Arm pumpt. Es dauert nicht lange, und sie ist tot. In der Pistole ist auch noch etwas von dem Virus, weshalb es ein leichtes sein dürfte, meint Aayla, ein Gegengift herzustellen, auch ohne Sayn Tas Hilfe. Als sie sich bei Kit Fisto bedankt, meint dieser, es sei ihm ein Vergnügen gewesen.
5. The Lesson
Während der Schlacht von Geonosis erinnert die junge Jedi Tu’ala sich an die letzte Lehre ihres Meisters. Sie hatte nicht verstanden, warum sie - wenn sie in den Augen der Macht genauso wichtig sei wie jedes andere Wesen - ihr Leben für andere opfern sollte. Ihr Meister, Zuth, hatte erwidert, dass die Macht für jedes Wesen einen Plan habe; für den einen Größe, für den anderen ein Tod, der dem einen hilft, Größe zu erlangen. Eindrücklich demonstriert hatte Zuth das, als er bei einem Attentatsversuch auf einen Botschafter einen Schuss aufgefangen hatte und dafür gestorben war. Seine letzten Worte an seine Schülerin waren gewesen: “Es ist nicht so, dass die Macht dich weniger liebt als andere Wesen... vielmehr ist es so, dass du andere Wesen mehr liebst.” Und als Tu’ala einen Blasterschuss einfängt, der für Anakin Skywalker bestimmt gewesen war, versteht sie.
6. Smuggler’s Blues
Chewbacca und Han Solo sitzen in Chalmuns Bar und hoffen auf Arbeit. Leider ist keiner derjenigen, die von Han geflogen werden wollen, ganz der richtige Kandidat. Einer will im Falken Hutt-Pornos schmuggeln, eine Twi’lek sucht eine ganz bestimmte Arbeit an Bord von Solos Schiff, eine religiöse Sekte hätte auch ganz gerne Tickets, hat aber kein Geld. Also trägt Han seinem Wookiee-Freund auf, jemand passendes zu finden... einen alten Mann mit Verbindungen, oder einen jungen Kerl mit seinem Speeder, den er verkaufen kann. Er hört so nebenbei, wie der Barkeeper ruft “Keine Blaster, keine Blaster!”, und denkt sich, dass Chewie vermutlich genau diejenigen anschleppen wird, die diesen Aufruhr verursacht haben...
7. Mythology
Um seinem Padawan Obi-Wan zu verdeutlichen, warum ein Jedi weder Wut noch Angst noch Hass noch Liebe empfinden soll, erzählt er ihm eine Geschichte; ob sie war sei, sei nicht wichtig, aber sie sei auf jeden Fall relevant, um den Jedi-Kodex zu verstehen. Viele Jahrhunderte vor seiner Zeit soll es ein Paar einiger Zwillinge gegeben haben, die stark in der Macht waren und als Säuglinge von einem Jedi-Meister, Shang-Troy, ihrer Familie weggenommen worden waren, um eine Jedi-Ausbildung zu erhalten. Und die Brüder wurden mächtige Jedi. Bis sich beide in ein Mädchen verliebten. Sie liebte aber nur den jüngeren, weshalb der ältere eifersüchtig wurde. In einer Nacht tat er so, als sei er der andere - er sah ja genauso aus -, und traf sich mit dem Mädchen. Als der andere Bruder das mitbekam, wurde er wütend und forderte den anderen zum Kampf heraus. Während ihres Duells wurde Shang-Troy getötet, und jeder gab dem anderen die Schuld dafür. Sie hassten sich jetzt, und ihr Hass entlud sich dergestalt, dass der Planet, auf dem sie sich befanden - und damit auch das Mädchen -, vernichtet wurde und nur einen hellen Stern zurückließ. Manche sagen, meint Qui-Gon, dass die beiden noch heute kämpfen; denn weil sie identisch sind, kann keiner einen Vorteil erlangen. Und das sei der Grund, warum ein Meister nur einen Padawan haben dürfe, und warum der Kodex Sinn macht. Angst, Hass, Wut und die Liebe würden einen nur verbrennen und hin auf die Dunkle Seite führen.
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